Best Of 2010-2019: Tocotronic – Die Unendlichkeit

VÖ: 26.01.2018

Label: Vertigo

Genre: Indie-Rock/-Pop

Diese Band ist einfach unglaublich! Über Schall und Wahn (2010) habe ich ja bereits geschrieben, dass von den Hamburgern immer wieder Neues zu erwarten ist, dass sie im Bereich des Indie-Rock/-Pop immer wieder die verschiedensten Wege suchen, mit teils ausgesprochen hintergründig-anspruchsvollen Texten, in denen sich wiederum den unterschiedlichsten Künsten gewidmet wird, um dann Bezug auf aktuelle Geschehnisse und Phänomene zu nehmen. Das war schon in der Vergangenheit der Formation so, da gab es in den beiden vorigen Jahrzehnten einige große Werke. In dieser Dekade eben jenes Schall und Wahn, dann das unterschätzte „romantische“ Tocotronic (Das rote Album) (2015) und vor allem das hier nun aufgeführte Die Unendlichkeit, auf dem Tocotronic sich Themen widmen, die sie vor allem persönlich betreffen, z.B. auf die Jugendjahre des Sängers Dirk von Lowtzow in Baden-Württemberg. Es wird in den Texten zudem ein Blick in die Gegenwart als auch die Zukunft gerichtet, pointiert und selbstironisch. Zugegebenermaßen ist es manchmal schwer, sich nicht in den ganzen Details zu verlieren. Das ist eben das Spannende! Die Musik bietet jedenfalls wieder einige neue Ideen, auch wenn immer mal wieder ein Bezug auf die musikalische Vergangenheit der Band festzustellen ist. So oder so, ein überaus vielschichtiges, wunderbares Album!

Album-Review: https://hicemusic.wordpress.com/2018/02/04/tocotronic-die-unendlichkeit/ (Note: 2,0; mit Potential nach oben)

Best Of 2010-2019: Tocotronic – Schall und Wahn

VÖ: 22.01.2010

Label: Vertigo

Genre: Indie-Rock/-Pop

Die Hamburger haben sich in ihrer nun 26-jährigen Bestehenszeit schon immer den Erwartungen widersetzt, es gab verschiedenen Phasen, in denen aber auch darin die Alben jeweils immer wieder unterschiedlich waren. Hinzu kommt, dass man sich erst einmal eingehender mit den anspruchsvollen, doppeldeutigen Texten befassen muss, da sie voller Zitate und Metaphern auf die unterschiedlichsten Kunstbereiche und gesellschaftliche Entwicklungen bestehen. Ich gebe zu, dass es mir immer mal wieder schwerfällt, aber das macht Tocotronic eben auch so spannend. Direkt zu Beginn des Jahres 2010 kamen sie nach dem genialen Kapitulation (2007) mit einem weiteren Streich daher, Schall und Wahn (alleine die Titel sind fantastisch) habe ich damals rauf und runter gehört, und auch heute lege ich die Platte allzu gerne auf. Eine meiner absoluten Lieblingsbands, ohne Zweifel!

Album des Monats – Januar 2018

Ihr habt das Album des Monats Januar 2018 gewählt.

Sieger ist: Tocotronic – Die Unendlichkeit 

Tocotronic sind klarer Gewinner diesen Monat! Nicht verwunderlich, denn Die Unendlichkeit ist mal wieder richtig richtig gut geworden, auch im 25. Jahr ihres Bestehens sind die Hamburger von immenser Bedeutung!

 

 

So wurde gewählt:

1.  Tocotronic – Die Unendlichkeit 

2. Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

3. Shame – Songs Of Praise

 

Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

Album des Monats Januar 2018

Wählt bis zum 09.02. das Album des Monats Januar 2018!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats Januar 2018“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Nightmares On Wax – Shape The Future

Shame – Songs Of Praise

Tocotronic – Die Unendlichkeit

Tune Yards – I Can Feel You Creep Into My Private Life

Sowie aus den Kurzbesprechungen unter:

https://hicemusic.wordpress.com/januar-2018/

Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

WhoMadeWho – Through The Walls

Erik Cohen – III

Django Django – Marble Skies

 

Viel Spaß beim Wählen!

Tocotronic – Die Unendlichkeit

VÖ: 26.01.2018

Label: Vertigo

Genre: Indie-Rock/-Pop

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich die Vorabsingle Hey Du, als ich sie zum ersten Mal hörte, nicht sooo super fand, zumindest für Tocotronic-Verhältnisse. Ich kann bei aller angestrebter Objektivität für das Rezensieren auf hicemusic nicht verheimlichen, dass ich ein ausgesprochener Fan der Hamburger bin, ihren Sound und ihre Texte sehr schätze. Natürlich sind dann auch meine Erwartungen stets hoch. Zurück zu Hey Du, der Song steht aufgrund des Textes und auch im Zusammenhang des Releases von Die Unendlichkeit – natürlich auch nach mehrmaligem Hören meinerseits – wesentlich besser da als ursprünglich. Das neue Werk ist nämlich – so viel vorweg – erneut ausgesprochen gelungen. Es weist nach dem „Roten Album“ (2015), auf dem die Liebe hinreichend, aus mehreren Perspektiven heraus hintergründig thematisiert wurde, autobiographische Momente auf. Vor allem Sänger Dirk von Lowtzow beschreibt seine eigenen Erfahrungen während seiner Jugendjahre in Baden-Württemberg, die (oft) als wenig positiv umschrieben werden. Hey Du, Electric Guitar oder  Alles was ich immer wollte war alles (u.a.) geben da eindeutige wirkungsvolle Hinweise. Es gibt auf Die Unendlichkeit sicherlich auch für manch einen gewöhnungsbedürftige Momente, aber vieles hier ist zumindest in meinen Augen wirklich richtig stark, mit gewohnt tollen Texten und innovativen Ideen (u.a. ist auch der Einsatz von Autotune gelungen). Schon die Eröffnung, der Titelsong, kommt kraftvoll daher. Unglaublich gut ist zudem 1993, das anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Band einen pointierten Rückblick auf die Vergangenheit bietet. Erinnert stark an das geniale „Weiße Album“. Wenn auch nicht ganz so bestechend wie jenes Werk, ist Die Unendlichkeit  schon überaus beeindruckend!

Note: 2,0 (mit Potential nach oben)

https://tocotronic.de/

 

Album des Monats Mai 2015

Wählt bis zum 25.06. das Album des Monats Mai!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats Mai“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Actress – DJ Kicks

Django Django – Born Under Saturn

Hot Chip – Why Make Sense?

Jamie XX – In Colour

Róisín Murphy – Hairless Toys

Shamir – Ratchet

Tocotronic – Tocotronic (Das rote Album)

Kamasi Washington – The Epic

Patrick Watson – Love Songs For Robots

Viel Spaß beim Wählen!

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