Album des Monats August 2020

Wählt bis zum 09.09. das Album des Monats August 2020!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats August 2020“ wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden:

 

Viel Spaß beim Wählen, ich bin sehr gespannt 🙂

Best Of 2010-2019: Angel Olsen – All Mirrors

VÖ: 04.10.2019

Label: Jagjaguwar

Genre: Dream-/Baroque-/Art-Pop / Indie-Rock

Angel Olsen hat bereits mit Burn Your Fire For No Witness (2014, Platz 26 in Pitchforks „The 200 Best Albums of the 2010s“) sowie My Woman (2016) großartige Werke vorgelegt, die eigentlich in eine solche Liste gehören. Ich fand aber insbesondere All Mirrors – Studioalbum Nummer Vier – genial, auf dem die 32-Jährige erneut eine fantastische Melange aus Indie-Rock und ambitionierten Pop-Stilen erschafft, dazu immer wieder eine gewaltige Prise Folk, Soul und Country. Die künstlerische Weiterentwicklung ist tatsächlich – wie bereits in der Besprechung des Albums erwähnt – stets feststellbar. Nun ist alles noch opulenter orchestriert, das Songwriting ist absolut brilliant! Die Texte sind hintergründig und beschäftigen sich vielfältig mit Themen über menschliche Beziehungen, ihre Eigenarten und Tücken. Das geschieht äußerst direkt, und spart auch düstere Perspektiven darauf nicht aus. Dies alles gipfelt in unvergleichlichen Songs mit herausragenden Melodien wie z.B.  Lark und All Mirrors! Geniale Künstlerin, schon jetzt! Vor allem diese Stimme!

Album-Review: https://hicemusic.wordpress.com/2019/10/11/angel-olsen-all-mirrors/ (Note: 1,7)

Album des Monats – Oktober 2019

Da hat sie sich gegen Nick Cave und seine Bad Seeds durchgesetzt.

Das Album des Monats Oktober 2019 ist: Angel Olsen – All Mirrors

Bei zwei großartigen Alben war es klar, dass es knapp wird. Angel Olsen hat auf jeden Fall ein würdiges viertes Werk vorgelegt. Eine super Wahl, liebe Leser 🙂

 

 

Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

Angel Olsen – All Mirrors

VÖ: 04.10.2019

Label: Jagjaguwar

Genre:  Dream-/Baroque-/Art-Pop / Indie-Rock

Wann kann ich mich eigentlich mal von der Annahme befreien, dass die 32-jährige US-Amerikanerin noch nicht so lange im Business unterwegs ist!? Dabei ist sie doch bereits vor dem wirklich beeindruckenden My Woman (2016) künstlerisch aktiv gewesen, dieses Jahr ist es schon genau eine Dekade. In diesem Zusammenhang wurde von der pitchfork kürzlich im Rahmen des Polls „The 200 Best Albums of the 2010s“ ihr Zweitwerk Burn Your Fire For No Witness (2014) auf den fantastischen 26. Platz gewählt. Da wird es für mich, der sich mit der Diskografie von Angel Olsen bisher nur unzureichend vertraut gemacht hat – sieht man eben von besagten My Woman und dem neuen hier besprochenen Album  ab – unbedingt Zeit, das mal bei Gelegenheit nachzuholen. Es gibt da ja außer den ersten beiden Soloplatten noch weitere Arbeiten, an denen sie in verschiedenen Funktionen beteiligt war. Über die Musik, die ich bereits kenne, kann ich nur sagen, dass sie äußerst vielseitig instrumentiert ist, der Sound so wunderbar zwischen ambitioniertem Pop, Indie-Rock/Folk, etwas Soul und Country oszilliert bzw. ist eine stetige künstlerische Weiterentwicklung erkennbar. Das hatte bei My Woman dann etwas Filmisches im Stile von Twin Peaks, war durchgehend von einem hohen Experimentiergeist geprägt, mit einem Fokus auf Langsamkeit und instrumentellen Spielereien, generell einem wirklich hochqualitativen Songwriting. Diesen Weg geht die Künstlerin weiter, sie erlaubt sich allerdings noch mehr Opulenz im Sound, hier werden große Orchesterklänge aufgefahren, die den Texten über Liebe höchst wirkungsvoll Ausdruck verleihen. Angel Olsen gibt sich selbstkritisch, setzt sich mit all den Facetten menschlicher Beziehungen auseinander, das Feeling variiert dabei stetig, das Spiel mit ihrer Stimme macht die Spannung des Werkes aus. Das erinnert mich je nach Stimmung an die Erhabenheit einer Kate Bush oder Alison Goldfrapp, hat ein bisschen was von St.Vincent, ist andererseits zu jeder Zeit individuell und zeichnet die US-Amerikanerin Olsen als eine der schillerndsten Künstlerinnen der Gegenwart auf. All Mirrors ist einfach nur wundervoll!

Note: 1,7

https://angelolsen.com

 

Album des Monats September

Wählt bis zum 10.10. das Album des Monats September!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats September“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Bon Iver – 22, A Million

Jamie T – Trick

M.I.A. – A.I.M.

Trentemøller – Fixion

Sowie aus den Kurzbesprechungen unter:

https://hicemusic.wordpress.com/september-2016/

King Creosote – Astronaut Meets Appleman

James Vincent McMorrow – We Move

Nils Petter Molvær – Buoyancy

Angel Olsen – My Woman

Warhaus – We Fucked A Flame Into Being

Nick Cave & The Bad Seeds – Skeleton Tree

Okkervil River – Away

Wilco – Schmilco

Preoccupations – Preoccupations

Devendra Banhart – Ape In Pink Marble

Warpaint – Heads Up

Banks – The Altar

Pixies – Head Carrier

Regina Spektor – Remember Us To Life

 

Viel Spaß beim Wählen!

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