Album des Monats August 2020

Wählt bis zum 09.09. das Album des Monats August 2020!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats August 2020“ wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden:

 

Viel Spaß beim Wählen, ich bin sehr gespannt 🙂

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Biffy Clyro – A Celebration Of Endings  

VÖ: 14.08.2020

Label: Warner

Genre: Alternative-Rock

Ich habe es ja an dieser Stelle schon einmal erwähnt, dass ich ein zwiegespaltenes Verhältnis zum Alternative-Rock und Nu-Metal der 1990er/2000er Jahre habe. Zum einen habe ich damals natürlich viel gekauft, einiges gefällt mir aus heutiger Sicht noch ganz gut, manches eher wenig bis gar nicht. Dann gab es unzählige Bands dieser Genres, die mich schon damals eher wenig interessiert haben. Doch es finden sich darunter ebenso ein paar Vertreter, die ich später entdeckt habe. Es ist halt die Frage, inwiefern man sich neuen Richtungen geöffnet hat, denn vor allem Nu-Metal hatte dann irgendwann im Verlauf der 2000er Jahre einiges an Bedeutung verloren. Für manche der Formationen – ich nenne bewusst keine Namen – schäme ich mich etwas. Allerdings: der Erstling von Linkin Park – Hybrid Theory – sagt mir nach wie vor zu. Beim Alternative-Rock der 2000er Jahre habe ich ebenfalls ein paar Bands gemocht, bei denen ich die teilweise negativen Kritiken nicht immer nachvollziehen konnte. Dann gibt es die Formationen, die generell gut aufgenommen wurden. Da gehört sicherlich auch Biffy Clyro dazu, das Trio aus Schottland. Auf ihren Werken wurden immer interessante Ausflüge in andere Bereiche der Rock-Spielarten wie Emo, Hardcore, Grunge, Progressive- oder Experimental-Rock unternommen. Gerade die Werke der Frühzeit, aber auch diejenigen der späten 2000er Jahre haben mir sehr bis ziemlich gut gefallen. Im darauffolgenden Jahrzehnt wurde Biffy Clyro für mich weniger interessant, wobei die Kritiken weiterhin ziemlich positiv ausfielen (okay, bei dem 2016er Ellipsis war es etwas schwieriger). So verhält es sich ja nun auch bei A Celebration Of Endings, was ich – soviel sei jetzt verraten – ich nun aber überhaupt nicht verstehen kann. Obwohl: der Einstiegssong North Of No South ist super gelungen. Auch das nachfolgende The Champ hat was.  Doch der Rest: der ist für mich zum größten Teil wenig interessant. Textlich – obwohl mit gesellschaftskritischen Kommentaren (und der Aufforderungen positiv zu bleiben) recht ambitioniert – leider oft belanglos und von der Musik irgendwie in den 1990er Jahren steckengeblieben. Die Balladen haben mich nicht gepackt und diese größtenteils präsentierte Mischung aus Pop-Punk und Alternative-Rock – die früher oft auf Soundtracks zu „leichten“ High School-Komödien zu finden war – ist damals natürlich der Hit gewesen, doch heute ist das irgendwie nicht wirklich mehr interessant. Oder irre ich mich da? Was ist eure Meinung zu dem Album? Auf eure Reaktionen bin ich sehr gespannt!

Note: 3,3    

https://www.biffyclyro.com/

 

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Kurzkritik – August 2020

Angel Olsen, Kelly Lee Owens und Helge Schneider in der Kurzkritik – August 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/august-2020/

 

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Kurzkritik – August 2020

The Killers und The Lemon Twigs in der Kurzkritik – August 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/august-2020/

 

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Bright Eyes – Down In The Weeds, Where The World Once Was

VÖ: 21.08.2020

Label: Dead Oceans

Genre: Indie-Rock/-Folk / Emo

Da war ich doch überrascht zu sehen, dass das letzte Werk – The People’s Key – von Bright Eyes neun Jahre alt ist. Die Band selbst hatte ja seitdem auch nicht mehr existiert und ist erst dieses Jahr zurückgekehrt. Wie zu hören ist, war diese Trennung damals wohl nicht mehr zu verhindern. Habe ich irgendwie alles nicht mitbekommen. Ich merke generell, dass ich nicht mehr wirklich den Überblick darüber habe, was Frontmann Conor Oberst in den letzten Jahren gemacht hat. Da waren halt einige Projekte, in denen der 40-Jährige seitdem engagiert war, zum Beispiel seine Solo-Sachen bzw. diejenigen mit der Begleitband The Mystic Valley Band. Oder die wiedervereinigten Desaparecidos oder jetzt zuletzt mit Phoebe Bridgers das aufregende Better Oblivion Community Center. Dann die 2016 erschienenen Wiederveröffentlichungen einiger Albumklassiker. Nicht zu vergessen seine Mitwirkungen an verschiedenen Alben (z.B. von Maria Taylor) und den Aktivitäten rund um die Labels Saddle Creek oder Team Love. Man muss sagen, dass nicht alles, was Oberst da präsentiert hat, jetzt großartig innovativ war, doch irgendwie konnte er zeigen, dass im Bereich von Indie-Rock, Folk und Emo er immer noch Spannendes abliefern kann, er vor allem in seinen Texten markante Stellungnahmen zu verschiedenen Themen einnimmt, er das Songwriting generell immer noch perfekt beherrscht. Klar waren da die Großtaten der 2000er Jahre, vor allem die beiden 2005er Werke I’m  Wide Awake, It’s Morning und Digital Ash In A Digital Urn. Da anzuschließen ist wohl schwer möglich, aber das muss ja auch nicht so sein. Mit Down In The Weeds, Where The World Once Was hat er ein wirklich starkes Album. Es bietet nicht nur wundervolle und komplexe instrumentelle Arrangements und im Gesamten eine atemberaubende Produktion mit diesem Größenwahn im positiven Sinne  (u.a. opulente Orchestrierungen, originelle eingesetzte Samples oder markante Gastauftritte z.B. von Red Hot Chili Peppers‘ Flea), sondern auch starke Texte, die uns in diesen schweren Zeiten Mut machen sollen. Oberst selbst verarbeitet den Tod seines Bruders (das Album ist diesem gewidmet) und ruft dazu auf, optimistisch zu bleiben. Ich muss dabei zugeben, dass ich nicht alles entschlüsseln kann, angesichts vieler Metaphern und anderer origineller Methoden. Das macht aber natürlich auch das Spannende aus. Ein Comeback, das wirklich überaus gelungen ist, mit einem wunderbaren Album und starken Songs!

Note: 2,0

https://www.thisisbrighteyes.com/

 

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Kurzkritik – August 2020

Deep Purple, Glass Animals und Whitney in der Kurzkritik – August 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/august-2020/

 

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Washed Out – Purple Noon

VÖ: 07.08.2020

Label: Sub Pop

Genre: Synthie-/Dream-/Bedroom-Pop            

Der US-amerikanische Künstler Ernest Weatherly Greene Jr. alias Washed Out soll damals seine ersten Aufnahmen im eigenen Schlafzimmer produziert haben, nachdem er keine Anstellung in dem Bereich gefunden hat, den er ursprünglich erlernt hat (Bibliothekar). Ist ja sicherlich nicht nur von mir schon immer ein Traum gewesen, über Umwege noch Musikstar zu werden. Apropos Schlafzimmer: die Musik, die der 37-Jährige kreiert, lässt sich mit Bedroom-Pop umschreiben. Es sind langsam-verträumte, smoothe Klänge, erotisch angehaucht und mit einer ordentlichen Portion 80’s-Pop-Nostalgie versehen. Richtig aufmerksam wurde ich auf Washed Out im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Debüt-Studioalbums Within And Without (2011), als er aber schon einige EPs und Singles die Runde gemacht hatten und die Musikkritik ihn bereits empfohlen hatte. Es war halt die Blütezeit des Chillwave, deren Protagonisten ja genau dieses Retro des 80’s-Electro-Pop (damit auch von dessen visuellen Charakteristika) zum Ausdruck brachten. Neben Toro Y Moi und Neon Indian kann Washed Out als eine der wichtigsten unter ihnen angesehen werden. Allerdings muss auch festgehalten werden, dass dieses Genre des Chillwave mittlerweile etwas von seiner Durchschlagskraft und Attraktivität verloren hat. Es wäre durchaus weniger interessant geworden, wenn über 10 Jahre gleichklingende Sounds produziert und nicht frische Elemente eingefügt worden wären. Glücklicherweise haben es die Genannten als essenziell angesehen neue Einflüsse einzubauen. Natürlich ist dabei die grundlegende 80’s-Akustik und -Optik geblieben. Das wird auch beim Hören von Purple Noon klar. Es sind weiterhin diese warmen und verträumten Klänge, die zumindest in mir nostalgische Gefühle hervorgerufen haben, aber auch jenes Fernweh, welches das Album-Cover andeutet. Irgendwo am Meer und in der Sonne sein und sich diesen Balaeric-Pop/Chill Out-Klängen hingeben. Denn auch wenn das Album zum Ende hin ein bisschen an seinem Reiz einbüßt, überzeugt es mich im Großen und Ganzen. Mit Melodien, die sich oft an der Grenze zum Kitsch bewegen, dennoch irgendwie anziehend sind!

Note: 2,3

https://washedout.net/

 

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Album des Monats – Juli 2020

Am Ende konnte sich in der zweiten Stichwahl die US-Amerikanerin Julianna Barwick gegen Mike Skinners The Streets (mit seinem Comeback-Album) durchsetzen! Mit Healing Is A Miracle hat sie aber wieder ordentlich überzeugt. Eine gute Wahl 🙂

Das Album des Monats Juli 2020 ist: Julianna Barwick – Healing Is A Miracle

 

Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

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Album des Monats – Stichwahl

Wir müssen es noch einmal auf eine Entscheidung ankommen lassen 🙂

Wer gewinnt die ultimative Wahl?  Bis morgen könnt ihr zwischen den drei Alben wählen!

 

Viel Spaß beim Wählen! 🙂

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Album des Monats Juli – Stichwahl

4 Alben gehen diesen Monat in die Stichwahl, eine vielseitige Auswahl aus den verschiedensten Genres. Bis zum 11.08. habt ihr Zeit zu wählen 🙂

 

Viel Spaß beim Wählen! 🙂

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