Laut.fm – hicemusic: Programmübersicht (ab 07.07.)

hicemusic – Programm:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-radioprogramm-sendungen/

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Album des Monats Juni

Wählt bis zum 07.07. das Album des Monats Juni!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats Juni“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Alt-J – Relaxer

Fleet Foxes – Crack-Up

London Grammar – Truth Is A Beautiful Thing

Noga Erez – Off The Radar

Sowie aus den Kurzbesprechungen unter:

https://hicemusic.wordpress.com/juni-2017/

Bonaparte – The Return Of Stravinsky Wellington

All We Are – Sunny Hills

Phoenix – Ti Amo

Sufjan Stevens, Bryce Dessner, Nico Muhly & James McAlister – Planetarium

Lorde – Melodrama

Ride – Weather Diaries

Zoot Woman – Absence

Algiers – The Underside Of Power

 

Viel Spaß beim Wählen!

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Kurzkritik – Juni

Ride und Algiers in der Kurzkritik – Juni:

https://hicemusic.wordpress.com/juni-2017/

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Alt-J – Relaxer

VÖ: 02.06.2017

Label: Infectious

Genre: Indie-Pop / Art-Rock

Das war schon ein Statement, das das (damalige) Quartett aus Leeds in Form des Erstlings An Awesome Wave (2012) in Indie-Kreisen gesetzt hatte. Es handelte sich mit Alt-J um eine Band mit akademischem Hintergrund, die Indie-Pop/-Rock  und Folk mit Avantgarde-Stilen zusammenführte, ein Soundpotpourri aus den verschiedensten Elementen bot, dazu noch Texte präsentierte, die unterschiedlichsten Kunstrichtungen (Literatur, Film etc.) entsprangen, sich ihrer bedienten. Die Kritiker waren natürlich hellauf begeistert (mit Ausnahme vielleicht von der Pitchfork), es gab einige Auszeichnungen und – wie im Business üblich – einen ausgiebigen Einsatz der Musik in TV-Serien und Filmen, von großartigen Singles wie Matilda/Fitzpleasure, Breezeblocks, Tessellate und Something Good. Es folgten ausgiebige Touren, Alt-J konnten ihre Live-Qualitäten unter Beweis stellen. 2014 gab es – mittlerweile war man nach dem Weggang von Gwil Sainsbury zum Trio geschrumpft – den Zweitling This Is All Yours, der ebenso hohe, teilweise herausragende Qualitäten aufwies, mit Songs wie Hunger Of The Pine (mit dem höchst originellen Einsatz des Miley Cyrus-Samples) und Left Hand Free. Auch hier konnten sich Kritiker mehrheitlich darauf einigen, dass es hier ein tolles Werk zu hören gab, teilweise gab es auch in Deutschland Höchstwertungen. Hier bei hicemusic hieß es anlässlich der Veröffentlichungen der Single Hunger Of The Pine, dass die Musik gerade aus dem Grund so spannend sei, weil der komplexe Kompositionsprozess auf eine unverkrampfte Weise erfolgt sei. Hört man nun das dritte Album Relaxer, so kann man leider nicht mehr schreiben, dass dieser Zustand erneut erreicht wurde. Der Beginn ist zwar mit 3WW (inklusive Gastbeitrag von Wolf Alices Ellie Rowsell) und In Cold Blood recht gelungen, jedoch verliert man – bis auf ein paar wenige Song-Ausnahmen (z.B. Hit Me Like That Snare) – zum großen Teilen den Faden. Man kann trotz durchgehend ambitionierten Ansprüchen die Spannung nicht halten, obwohl die Thematik – das Entdecken von Traumwelten (wie in dem auf dem Cover veranschaulichten Videospiel LSD) – diese wohl durchaus garantiert hätte. Das ist wirklich etwas bedauerlich, vielleicht aber auch nur ein Meckern auf hohem Niveau seitens hicemusic. Was meint ihr?

Note: 3,0        

http://altjband.com/

 

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Kurzkritik – Juni

Lorde und Zoot Woman in der Kurzkritik – Juni:

https://hicemusic.wordpress.com/juni-2017/

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Fleet Foxes – Crack-Up

VÖ: 16.06.2017

Label: Nonesuch

Genre: Folk / Americana

Hier bei hicemusic hat der Schreiber dieser Zeilen schon einmal erwähnt, dass er weder der größte Fan, noch – und das sollte hier ausdrücklich betont werden – Kenner der Folk-Szene ist. So ist es durchaus möglich, dass eine genauere Auseinandersetzung mit der Stilrichtung vonnöten wäre. Er hat jedoch schon seit langer Zeit eine Schwäche für mehrstimmigen Gesang, der ja nun mal im Folk wahrlich keine Seltenheit ist. Da kam 2008 eine Band wie die Fleet Foxes aus Seattle gerade richtig, die mit dem selbstbetitelten Erstalbum inklusive der fantastischen Singles White Winter Hymnal und He Doesn’t Know Why bzw. auch schon mit der kurz zuvor veröffentlichten EP Sun Giant (z.B. mit dem ebenso herausragenden, mitreißenden Song Mykonos) ein Ausrufezeichen setzen konnten. Sie verpassten mit der Mischung aus klassischem Folk (Rock) und Americana im Stile von Crosby, Stills, Nash & Young  und damals zeitgenössischen Klangstrukturen, die sich auch dem Kammerpop und Indie Rock gegenüber aufgeschlossen zeigten, dem Genre eine Frischzellenkur. Das war wirklich eine Meisterleistung. Der 3 Jahre später erschienene Nachfolger Helplessness Blues war kaum weniger faszinierend. Jetzt nach über einer halben Dekade haben die US-Amerikaner mit Crack-Up endlich wieder ein neues Werk zusammengestellt, das – da ist man hier bei hicemusic besonders erleichtert – wieder richtig stark ist. Wie von der Band bereits bekannt ist, nimmt man sich bei den Arrangements viele Freiräume, lotet die Möglichkeiten neuer Vorgehensweisen und Entdeckungen innerhalb des Folk-Genres aus und ist dabei weiterhin offen gegenüber allerlei musikalischen Klängen und Spielarten. Es wird teilweise mit orchestralen Parts sehr hymnisch und  man baut progressive Elemente ein. Sänger Robin Pecknold verarbeitet vornehmlich persönliche Erlebnisse, die er in den letzten Jahren erfahren hat (u.a. das Ende einer Beziehung). Dabei ist – wie so oft wenn ein Musiker leidet und etwas rekapituliert – mal wieder ein wunderbares Werk herausgekommen!

Note: 2,0                         

http://fleetfoxes.co/crack-up

 

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London Grammar – Truth Is A Beautiful Thing   

VÖ: 09.06.2017

Label: Island

Genre: Dream-/Indie-Pop

Hier bei hicemusic muss zugeben werden, dass das britische Trio in seinen Anfangstagen nicht sonderlich geschätzt, auch das 2013 veröffentlichte Debüt If You Wait zunächst für etwas überbewertet gehalten wurde. Im Nachhinein betrachtet viel zu voreilig, denn dieses Werk beinhaltet wirklich beeindruckende Songs wie Metal & Dust, Strong, Hey Now oder Wasting My Young Years. Klanglich wurde es mit der Musik von Florence Welch (Florence And The Machine), Annie Lennox und Julee Cruise verglichen und war zudem kommerziell äußerst erfolgreich. Den Kritikern gefiel das Debüt ohnehin schon damals. 2014, als der Schreiber dieser Zeilen das Hurricane Festival besuchte, konnte er sich erstmals von den Qualitäten von London Grammar überzeugen. Es war schon toll, was beispielweise die Sängerin Hannah Reid da bot. Sie teilte dem Publikum mit, dass sie eine Mandelentzündung habe und sie deshalb von ihm unterstützt werden müsse. Das tat dieses natürlich auch, aber was die Künstlerin selbst zum Besten gab, konnte nur ehrfurchtvoll zur Kenntnis genommen werden. Denn trotz gesundheitlicher Probleme war die Stimme von solch großer Emotionalität und Ausdruckskraft gekennzeichnet. Natürlich geht es in den Texten um Liebe sowie damit verbundenes Freud und Leid. Das Debüt behandelte dabei vor allem persönliche Erfahrungen von Reid (die Trennung von ihrem damaligen Freund u.a.). Auf dem zweiten Album Truth Is A Beautiful Thing geht es zwar erneut um Liebe, Emotion und auch Melancholie, es werden aber ebenso die eigene Identität, Versagensängste und Träume beleuchtet, wohl auch Selbstzweifel, Empfindungen und Erlebnisse, die man während des aufwendigen Aufnahmeprozesses dieses Tonträgers hatte, aufgearbeitet. Die  Musik ist gewohnt atmosphärisch, die Instrumentierung wird oftmals zugunsten der außergewöhnlichen Stimme Reids im Hintergrund gehalten, andererseits untermalt sie diese effektiv. Diesmal gefällt das Album hicemusic auf Anhieb! Übrigens, auf der Deluxe-Version ist ein ganz nettes Cover von The Verves Bitter Sweet Symphony zu finden.

Note: 2,3

https://splash.londongrammar.com/

 

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Noga Erez – Off The Radar

VÖ: 02.06.2017

Label: City Slang

Genre: Elektropop/-clash, Worldbeat

Im Jahr 2005, so ziemlich zu der Zeit, als die zweite 2000er-Indie-Rock-Welle vornehmlich britischer Bands auch hier in Deutschland ankam, sorgte ein Debüt für Aufregung, das – abgesehen von der Zugehörigkeit zu einem anderen Genre – so gar nicht zu diesen Sounds passte und in diesem Sinne wie ein Fremdkörper wirkte. Klar, es gab unter anderem so einige Electroclash-Acts wie die Scissor Sisters, Goldfrapp oder Peaches, die ebenso gehört wurden, aber dies war so viel politischer und von ausgesprochen kraftvoller und kompromissloser Energie. Die unheimlich vielfältigen Sounds zielten in so ziemlich jede musikalische Richtung, vereinten sozusagen Nord- mit Südhalbkugel. Es handelt sich bei dem beschriebenen Album um Arular von der damals 29-jährigen Künstlerin Mathangi “Maya“  Arulpragasam alias M.I.A.. Auf den folgenden Tonträgern verlor sie nichts von dieser Schärfe und der unkonventionellen Art. Kala (2007), Stichwort: Paper Planes, und vor allem Maya (2010), auf dem zum Beispiel Born Free mit diesem Brutalo-Video enthalten war, legen Zeugnis davon ab. Interessant ist, dass  seit besagtem Debüt kaum Musiker/innen folgen sollten, die Sounds ähnlicher Art produzierten, abgesehen vielleicht von Santigold oder vielleicht Amanda Blank, die ja aber nicht so viele (gesellschafts)politische Bezüge in ihren Texten aufwiesen. Nun präsentiert allerdings Noga Erez mit ihrer Debüt-LP ein Werk, das sich zumindest zum Großteil mit den Sounds und dem Habitus von M.I.A. vergleichen lässt. Die 1989 in Tel Aviv geborene Künstlerin beschäftigt sich mit den Problemen in ihrem Heimatland, thematisiert ebenso soziale Mitbestimmung sowie Vereinsamung, ist im Gesamten ein ausgesprochen kritischer Geist, konfrontiert den Hörer mit der harten Realität. Das imponiert wirklich sehr, wie auch die Kreativität in Sachen Sound. Da kommt von tollen Electro-Elementen über  kontemporärem R&B und Hip-Hop bis Pop und etwas Psychedelia so ziemlich alles vor, was natürlich gekonnt zusammengeführt wird. Nicht ganz so aggressiv wie die Musik von M.I.A., vielleicht auch nicht ganz so gut, trotzdem beeindruckend! Übrigens, Noga Erez wird dieses Jahr auf einigen Festivals zu sehen sein, unter anderem dem Melt.

Note: 2,3

http://nogaerez.com/

 

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Kurzkritik – Juni

Bonaparte, All We Are, Phoenix und Sufjan Stevens, Bryce Dessner, Nico Muhly & James McAlister in der Kurzkritik – Juni:

https://hicemusic.wordpress.com/juni-2017/

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Album des Monats – Mai

Ihr habt das Album des Monats Mai gewählt.

Was für ein Comeback nach 22 Jahren!  Sieger sind die legendären britischen Shoegazer: Slowdive – Slowdive

 

 

So wurde gewählt:

  1. Slowdive – Slowdive 

2. Aldous Harding – Party

3. Mac DeMarco – This Old Dog

Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

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