5 Jahre hicemusic!

5 Jahre ist das schon her 🙂

Am 21.05.2014 habe ich eine Rezi zur Single Hotel von The Antlers veröffentlicht. Die Note war eine 2,0 🙂

Hier die Rezi: https://hicemusic.wordpress.com/2014/05/21/the-antlers-hotel/

Zur Feier des Tages hier aus jedem Jahr seitdem meine jeweilige Lieblingsplatte. Plus Bonus, nachdem fast die Hälfte vorbei ist, mein bisheriger Favorit 2019!

Auf die nächsten 5 Jahre! Vielen lieben Dank für den großen Support von euch!

2014: Kate Tempest – Everybody Down

Note bei hicemusic: 2,0

„Das Cover des Albums könnte den Betrachter leicht in die Irre führen, denn darauf sieht Kate Tempest allzu brav aus. Der Schein trügt, denn die 27-jährige versteht es ausgezeichnet, Kritik an gesellschaftlichen Missständen auszüben – selbstbewusst, pointiert, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.“

 

2015: Kendrick Lamar- To Pimp A Butterfly

Note bei hicemusic: 1,7

„Obwohl noch nicht abzusehen ist, ob To Pimp A Butterfly insgesamt betrachtet ein vergleichbares Meisterstück darstellt wie besagtes good kid, m.A.A.d city, so wird man sicherlich schon jetzt zu folgender Einsicht gelangen: der Grammy mag ja ab und zu fragliche Gewinner hervorbringen, nicht aber wenn es sich dabei um Künstler wie Kendrick Lamar handelt. Dieser serviert hier, unterstützt von unzähligen Produzenten und Gästen (u.a. Dr. Dre, Snoop Dogg, Pharrell Williams, Flying Lotus u.a.), ein beeindruckendes Konglomerat vielfältiger musikalischer Stilformen (Jazz, Funk, Spoken Word usw.), das seine Raps stilvoll unterfüttert und ergänzt (…).  Höchst eindrückliches Werk mit absolut starken Songs (wie King Kunta und How Much A Dollar Cost)!“

 

2016: David Bowie – Blackstar

Note bei hicemusic: – (keine Bewertung, gab es damals in den Kurzkritiken nicht!)

„Produziert von Stammproduzent Tony Visconti und unterstützt von ausgezeichneten Musikern (u.a. Donny McCaslin, Ben Monder, James Murphy) bietet David Bowie ein zeitgemäßes Album (trotz toller 80er-Referenzen) mit ausgesprochen vielschichtigen, ausgefeilten Arrangements, mit vielen spontanen Improvisationen und hintergründigen Texten. Herausragend sind dabei die ersten drei Songs (vor allem der Titelsong!). Gut gemacht, David!“

Anmerkung: Die Rezension habe ich am Tag seines Todes veröffentlicht. Als ich tags darauf davon erfuhr, war ich – wie sicherlich viele – am Boden zerstört! R.I.P., David!

 

2017: Björk – Utopia

Note bei hicemusic: 1,7

„Arca, eine der spannendsten Musiker dieser Zeit, hilft wieder wie auf dem intensiv-emotionalen Vorgänger Vulnicura (2015) aus. Es geht jedoch nicht wie auf letztgenanntem um Trennungsschmerz, die Verarbeitung ihrer gescheiterten Beziehung (die langjährige Partnerschaft mit dem Künstler Matthew Barney endete damals), sondern nun um die Aussicht auf eine neue Liebe, eine effektive Reise in ihre Gefühlswelt. So ausführlich die Thematik ergründet wird, so komplex ist die Instrumentierung. Zudem bietet Björk – so wie der Titel des neuen Werks es deutlich macht – eine alternative Welt zur gegenwärtigen an. Es ist immer wieder eine Freude, dass die Isländerin jederzeit neue Impulse setzt, wie hier auf Utopia. Ein 70 Minuten dauernder, einnehmender Geniestreich!“

 

2018: Blood Orange – Negro Swan

Note bei hicemusic: 2,0 (vorerst, ist wahrscheinlich noch viel besser)

„Ein politisches, gesellschaftskritisches Werk, auf dem sich Hynes effektiv und nachvollziehbar gegen Homophobie wie auch Rassismus positioniert, seine eigenen Erfahrungen – insbesondere während seiner Jugend – aufarbeitet, sich mit Identität im Allgemeinen auseinandersetzt. Zudem ist Negro Swan wie die Vorgänger vielseitig und perfekt instrumentiert! Ja klar, es gibt einige Künstler/innen, die Neo-Soul mit weiteren Genres perfekt verschmelzen können – man denke an Erykah Badu, D‘Angelo oder auch Frank Ocean (ich habe sicherlich einige jetzt vergessen), aber Dev Hynes braucht sich keinesfalls vor diesen zu verstecken, mit Negro Swan liefert er erneut ein fantastisches Werk ab!“

 

BONUS: 

2019 (bisher): Vampire Weekend – Father Of The Bride 

Note bei hicemusic: 1,7

„Mit Zutaten, die Vampire Weekend seit jeher ausgemacht haben, unter anderem ambitioniertem Songwriting – also hintergründige und smarte Texte und komplexe instrumentelle Arrangements, in denen die unterschiedlichsten Musikgenres dieser Welt zum Ausdruck kommen. Diese resultiert hier erneut in hinreißenden Melodien, die  eine perfekte Balance aus Ambition und Eingängigkeit bieten. Soll mal einer sagen, dass ginge nicht 🙂  Was mich zudem fasziniert: das Album beginnt stark, nimmt dann aber sogar – ganz wie es meine Schwester vor kurzem sinngemäß gesagt hat – zum Ende hin noch einmal ordentlich Tempo auf. Wie kann ein Werk schlecht sein, wenn darauf neben den oben genannten solche starken Songs wie Sunflower und Flower Moon (beide mit Steve Lacy von The Internet!) enthalten sind?!? Eben! Bisher mein klares Highlight-Album 2019!“

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16 Antworten zu 5 Jahre hicemusic!

  1. Stephanie Jaeckel schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch! Für mich hat sich Dein Engagement in Sachen Musik gelohnt, denn seit ich Deinem Blog folge, höre ich tatsächlich wieder aktuelle Musik. Die war mir für eine Weile völlig abhanden gekommen. Deine Lieblingsplatten stehen auch alle bei mir (ganz altmodisch als CD) im Regal, nee, die von diesem Jahr noch nicht… muss ich mich noch reinhören. Dir auf jeden Fall weiter viel Spass beim Schreiben – und hoffentlich auf weitere fünf Jahre!

  2. Sovely Matters schreibt:

    Gratulation zum fünften Geburtstag und herzlichen Dank für Deine Mühe!

  3. Caro S. schreibt:

    Glückwunsch! Sehr cool. Ich lese deine Tipps auch sehr gerne. Besonders schön, da du Rezensionen hast, die ich ab und an leider aus zeitlichen Gründen nicht schaffe! 🎶

  4. Arno von Rosen schreibt:

    Gratulation zu fünf Jahren harter Arbeit, denn das ist es, was Bloggen bedeutet 😉

  5. Katinka Bell schreibt:

    Was würde ich nur ohne dich tun? Ich würde im Sumpf der Klassik verloren gehen und gar nicht mehr über den Tellerrand hervorschauen. Vielen Dank für deine Arbeit und herzlichen Glückwunsch zum 5-jährigen Bestehen! 🎉
    Mach bitte immer immer weiter! ❤️

  6. juergen61 schreibt:

    Glückwunsch und Lob auch von mir, wenn ich auch nicht immer antworte, lesen tu ich dafür jeden Blogbeitrag ! LG , Jürgen

    • hicemusic schreibt:

      Sorry, hab deinen Kommentar komischerweise total überlesen, wo du ja von nicht immer antworten geschrieben hast 😀 vielen lieben Dank, das freut mich sehr zu hören. Liebe Grüße und einen schönen Feiertag weiterhin

  7. Stepnwolf schreibt:

    Na dann auf weitere fünf Jahre. Und noch viel mehr. Voller guter Musik und viel guter Laune beim Hören… 🙂

  8. Pingback: Kate Tempest – The Book Of Traps And Lessons | hicemusic

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