Minden – Sweet, Simple Things

VÖ: 01.09.2017

Label: Hit City

Genre: Indie-Pop / Soul

Die Indie-Band Minden wurde von mir ja hier bei hicemusic bereits im Rahmen der neuen Reihe Spotlight vorgestellt. Falls ihr es noch nicht getan habt, lege ich euch nochmal ans Herz, das launige Interview mit Sänger Casey Burge zu lesen! Auf die kommende, in der nächsten Woche startende Europa-Tour sei an dieser Stelle ebenfalls ausdrücklich hingewiesen, denn auch Deutschland wird angesteuert (die genauen Daten findet ihr auch hier)! In der heimischen Szene sind sie längst keine Unbekannten mehr, das Quintett hat genug dafür getan, sich im ohnehin für großartige und vielfältige musikalische Spielarten stehenden Portland durchzusetzen. Bands und Künstler/innen wie die Shins, Sleater Kinney, Courtney Love, Elliott Smith und viele mehr stammen ursprünglich daher  oder haben die Ortschaft zu ihrem Lebens- und/oder Arbeitsmittelpunkt erkoren. Nun, Minden kommen ursprünglich aus Kansas City, Missouri (wo sie 2011 gegründet wurden), fanden in Portland jedoch die idealen Voraussetzungen, um musikalisch aktiv zu werden. Die Debüt-LP Exotic Cakes und die EP What’s More Than Appropriate,  verschiedene Kompilationsbeiträge  als auch Live-Shows machten deutlich, dass höchste Ansprüche angestrebt werden. Klanglich wird die Musik, die nun auf dem zweiten Album Sweet, Simple Things zu hören ist, so zwischen gegenwärtigen Bands wie Unknown Mortal Orchestra, Ariel Pink und Phoenix verortet, aber auch Ikonen wie Curtis Mayfield, Sly Stone und Bill Withers werden wegen der funky-souligen Note als Vorbilder herangezogen. Ich kann nur festhalten, dass diese Vergleiche zwar berechtigt sind – dieses lässige, gleichzeitig psychedelische Klangbild ist momentan im Indie-Pop/Rock durchaus beliebt –, das Quintett allerdings nicht so spannend wäre, wenn es keine eigenen Ideen einfließen lassen würde. Dieser Sound ist höchst abwechslungsreich, es werden sehr eingängige Melodien und vorwärts pushende Rhythmen geboten, zudem überzeugt Minden mit spaßigen, gleichzeitig anspruchsvollen Texten (z.B. über Liebe und Sex). Die Single Real Sugar steht repräsentativ dafür, wobei auch andere Songs wirklich in nichts nachstehen – vor allem Artist Statement, Love Is Bad, der Titelsong und das einprägende  All The Girls. Ein wirklich tolles Album, auf dem es einiges zu entdecken gibt, versprochen!

Note: 2,0

http://www.mindenmusic.com/

 

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