Hinweis zu „hicemusic Live“

Liebe Hörer von laut.fm – hicemusic,

leider gab es heute wieder Probleme mit der Ausstrahlung der Sendung „Plattenkiste“.

Es wird sich so schnell wie möglich an eine Klärung des Problems begeben und die Sendung wie versprochen nachholt.

hicemusic entschuldigt sich für die Umstände!

hicemusic Live – Plattenkiste

cropped-imgp19622.jpg

Die erste moderierte monatliche Show mit DJ hicemusic!

Inhalt der 3. Sendung:

Jamie T und weitere spannende Künstler aus UK

http://laut.fm/hicemusic

James Blake – The Colour In Anything

VÖ: 06.05.2016

Label: Polydor

Genre: Electronica / Pop / Soul

Sonntagabend im Juni 2014, auf dem Hurricane Festival. Die rote Bühne betritt ein nach außen sehr schüchtern wirkender Mann. Man hatte es ja schon aus Erzählungen gehört, dass dieser junge Brite trotz der zurückhaltenden Erscheinung mit seinen Live-Shows für offene Münder sorgen würde, geballte Electro-Bass-Energie treffe auf wiederum extrem ruhige poppig-soulige Melodie-Passagen. Er intoniert das wundervolle Cover des ohnehin schon großartigen Feist-Songs Limit To Your Love und man erfährt live die Kraft, die von der für Gänsehaut-Momente sorgenden Musik ausgeht. Allerdings, der junge Sänger wirkt zunehmend irritiert, schaut in Richtung einer anderen Bühne und bricht kurzfristig entnervt ab. Er spricht zum Publikum und meint, dass er unter diesen Verhältnissen nicht weiter arbeiten, zumindest diesen Song nicht weiter spielen könne. Grund war die Lautstärke, die von der benachbarten Bühne ausging (wo Fettes Brot ihre große Show darboten). Auch wenn das Konzert später fortgeführt wurde und den anwesenden einen riesigen Abend bescherte, war der junge Künstler in dem einen Moment sicherlich sehr sauer auf die Veranstalter, obwohl diese nicht unbedingt für die Ansetzung verantwortlich zu machen waren. Aber sie hatten nicht bedacht, dass James Blake – vor allem mit seinem fantastischen selbstbetitelten Debüt – den sogenannten „Post-Dubstep“ repräsentierte, diese einzigartige Mischung aus basslastiger Electronica und eben auch – extrem ruhigem, andächtigem Pop, Soul, R&B. Auf seinem Drittling macht James Blake nun wieder alles richtig, denn er hält zwar noch an Electronica fest, setzt nun noch mehr auf melodiöse Passagen, auf seine ebenso ausgezeichneten Fähigkeiten als Songwriter und Sänger als auch Instrumentalisten. Außerdem erhält er effektive Hilfe von weiteren Könnern – Justin Vernon (Bon Iver), Frank Ocean und Rick Rubin! Songs wie Radio Silence, My Willing Heart, I Need A Forest Fire und Modern Soul stehen repräsentativ für außerordentliche Qualität!

Note: 1,7                                                                                                                                           

http://jamesblakemusic.com/

 

Hinweis zu „hicemusic Live“

Sorry, leider gab es heute technische Probleme, so dass die Sendung „Plattenkiste“ entfallen musste.

Über einen Nachholtermin wird hier an dieser Stelle baldmöglichst informiert.

Die Sendung „Dive Into Different Worlds“ findet wie angekündigt ab 22 Uhr statt!

20 Uhr

hicemusic Live – Plattenkiste

cropped-imgp19622.jpg

Die erste moderierte monatliche Show mit DJ hicemusic!

Inhalt der 3. Sendung:

Jamie T und weitere spannende Künstler aus UK

Ihr könnt selbst über das Programm der zukünftigen Sendungen mitbestimmen:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-live-plattenkiste-eure-vorschlaege/

22 Uhr

Dive Into Different Worlds: Hier widmet sich hicemusic jener Musik, die man sonst eher selten zu hören bekommt. Abseitiges, Kurioses, Trashiges und allerhand Sounds, die entdeckt werden wollen, gewidmet allen Vinyl-Liebhabern!

http://laut.fm/hicemusic

Hinweis zu „hicemusic Live“

Morgen (17.05.) um 20 Uhr findet wie gewohnt die Wiederholung der dritten Sendung von „hicemusic Live – Plattenkiste“  statt!

Danach, ab 22 Uhr,gibt es eine neue Sendung zu hören: „Dive Into Different Worlds“. Viel Musik für Vinyl-Liebhaber!

Weitere Infos zu den Sendungen, siehe unten!

20 Uhr

hicemusic Live – Plattenkiste:

cropped-imgp19622.jpg

Die erste moderierte monatliche Show mit DJ hicemusic!

Inhalt der 3. Sendung:

Jamie T und weitere spannende Künstler aus UK

Ihr könnt selbst über das Programm der zukünftigen Sendungen mitbestimmen:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-live-plattenkiste-eure-vorschlaege/

 

22 Uhr

Dive Into Different Worlds: Hier widmet sich hicemusic jener Musik, die man sonst eher selten zu hören bekommt. Abseitiges, Kurioses, Trashiges und allerhand Sounds, die entdeckt werden wollen, gewidmet allen Vinyl-Liebhabern!

Viel Spaß beim Hören!

http://laut.fm/hicemusic

 

 

 

 

Anohni – Hopelessness

VÖ: 06.05.2016

Label: Rough Trade

Genre: Electro-/Art-Pop

Das soll es ja in der Popmusik heute auch noch geben, dass eine gewisse Erwartungshaltung, die man an ein Album stellt, erfüllt, in manchen Fällen gar übertroffen wird. Betrachtet unter dem Gesichtspunkt, dass man bei einigen wenigen Künstlern sofort davon ausgeht, dass jedes veröffentlichte Werk von ihnen einem neuem Meisterstück gleichkommt (man frage nur mal Radiohead oder James Blake, die gerade erst ihre neuen LPs veröffentlicht haben). Bei einer künstlerischen Kombination wie der hier vorliegenden sind hohe Erwartungen wohl auch unvermeidbar: bei Sängerin Anohni handelt es sich um die neue Identität des Transgender-Künstlers Antony Hegarty von der großartigen Band Antony And The Johnsons, die während ihres 20-jährigen Bestehens einige wirklich wundervolle Kammerpop-Alben veröffentlichten (man sollte unbedingt noch einmal das 2005er I Am A Bird Now von ihnen hören, mit solch absoluten Glanztaten wie Hope There’s Someone). Schon damals hatte Hegarty mit namhaften Künstlern zusammen gearbeitet, unter anderem Lou Reed, Björk und Hercules And Love Affair. Mit Letztgenannten auf deren fantastischen selbstbetitelten Debüt, u.a. der Disco-Hymne Blind, man war also in einem Genre unterwegs, für das Antony & The Johnsons mit ihren oftmals tieftraurigen Balladen eher weniger bekannt waren: der Dance- und Electro-Musik. Nun hat sich Anohni dieser Musik erneut gewidmet und wird von zwei vielversprechenden Genregrößen unterstützt: Hudson Mohawke und Oneohtrix Point Never. Diese Kombination hat hohe Erwartungen geweckt, die wenn (noch) nicht übertroffen, auf jeden Fall erfüllt wurden. Hochpolitisch – es wird unter anderem mit der Außenpolitik der USA und speziell mit Barack Obama abgerechnet –, in vollem Maße hymnisch – z.B. in der an Woodkid erinnernden, fabelhaften Single 4 Degrees –, angenehm exzentrisch und musikalisch imponierend – insbesondere weil es manchmal fast lieblich klingt, aber doch alles so kritisch ist. Stark!

Note: 2,0 (mit Tendenz nach oben)

http://anohni.com/

 

Drone Bomb Me – by ANOHNI from nabil elderkin on Vimeo.

ANOHNI Hopelessness VR from optimist. on Vimeo.

Album des Monats April

Wählt bis zum 12.05. das Album des Monats April!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats April“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Brian Eno – The Ship

Dälek – Asphalt For Eden

Deftones – Gore

Drangsal – Harieschaim

The Last Shadow Puppets – Everything You’ve Come To Except

M83 – Junk

Moderat – III

Pet Shop Boys – Super

PJ Harvey – The Hope Six Demolition Project

Sophia – As We Make Our Way (Unknown Harbours)

Suuns – Hold/Still

Trümmer – Interzone

Yeasayer – Amen & Goodbye

Viel Spaß beim Wählen!

Trümmer – Interzone

VÖ: 29.04.2016

Label: PIAS

Genre: Indie-Pop/-Rock

Hier auf hicemusic ist es ja schon öfter thematisiert worden, wenn deutschsprachige Pop- und Rock-Alben veröffentlicht wurden, jüngst auch in Zusammenhang mit dem Release der neuen Annenmaykantereit-Platte: manchmal kann man nur verwundert die Augen reiben, wenn in den Musik-Fachmagazinen oder -Onlineportalen eine Band von einem Moment zum anderen in den Himmel gelobt wird und dann von den Kritikern fallen gelassen wird. Oder man Vergleiche mit Größen aus der Popmusikhistorie heranzieht, die nicht immer Sinn ergeben. Andererseits kommt es immer wieder vor, dass Formationen als  hoffnungsvoll angepriesen werden und man vor allem in den Texten häufig das Überraschende, das die jeweilige Band auszeichnende Charakteristikum vermisst. In diesem Zusammenhang fragt man sich, was denn nun mit den Hamburgern Trümmer umzugehen ist. Sie haben ja schon einiges erlebt, u.a. ein tatsächlich (vor allem in textlicher Hinsicht) überzeugendes Debüt produziert, über das Andreas Borcholte auf Spiegel Online damals schrieb: „So viel philosophische Kraft war lange nicht im deutschem Pop, der sich bis weit ins ehemalige Indie-Lager im Gefühligen verschanzt hat“. Mit letzten Ausführungen also auf oben erwähntes Problem einer „Befindlichkeitslyrik“ in vielen Texten hinwies, von denen sich Trümmer abheben könne. Vergleiche gab es ja einige (von The Libertines über „Hamburger Schule“ bis zu Wanda oder Die Nerven). Mit dem neuen Album präsentieren sich die Hamburger weiterhin textlich als auch musikalisch versiert, mal mehr mal weniger effektiv. Songs wie Grüße aus der Interzone, Wir explodieren und Nitroglyzerin – so der erste Eindruck – bewegen sich jedenfalls schon einmal auf ähnlich hohem Niveau wie die Debütperlen Der Saboteur oder Straßen voller Schmutz. Vielleicht ein vorsichtiges erstes Fazit: keine Sensation, aber schon ein Werk, auf dem sich die junge Band gesellschaftlich positioniert und allein deshalb Aufmerksamkeit verdient hat.

Note: 2,3

http://www.truemmer.tv/

 

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑