Jamie XX – In Colour

VÖ: 29.05.2015

Label: Young Turks

Genre: UK Garage / Electronica

Die Vorfreude auf das Langspiel-Debüt konnte nicht groß genug sein, hatte The XX-Mitglied Jamie Smith – abgesehen davon, dass er auch in Solofunktion seit 2009 ohnehin großartige Single- und Remix-Arbeiten veröffentlichte und beeindruckende Live-Shows spielte –  spätestens mit den beiden exzellenten letztjährigen Tracks Girl / Sleep Sound und All Under One Roof Raving zwei triftige Gründe dafür geliefert. Er musste den Beweis erbringen, dass ihm ähnliche musikalische Qualität auch auf Albumlänge gelingen kann. Es stellte sich dabei nur die Frage, wie viel Einfluss der Sound von Smith’s Band The XX auf das Solo-Debüt haben würde, wo doch Sängerin und Gitarristin Romy Madley Croft auf der superben, im März vorab ausgekoppelten Single Loud Places gefeatured wurde. So viel sei vorweggenommen, er ist feststellbar (Madley Croft hat noch einen weiteren wunderbaren Gastauftritt, wie auch XX-Kollege Oliver Sim in dem ausgezeichneten Stranger In A Room), was aber nicht weiter verwunderlich ist, hat doch Jamie Smith in seiner Funktion als Produzent auch das Klangbild der erwähnten Formation geprägt. Akustische Autonomie erreicht er, indem er seinem Sound mit dem Rückgriff auf allerlei Rhythmusgeräte, Instrumente (u.a. wieder eine Steel Drum) und Samples neben der melancholischen auch optimistische Züge verleiht – nicht nur in besagten Loud Places, sondern ebenso zum Beispiel im antreibenden Gosh, wenn er nach ca. 2½ Minuten eine eindrucksvolle, sirenenartige Synthiemelodie erklingen lässt. Auftrag erfüllt: tolles, stilistisch buntes Debüt (ganz im Sinne des Covers)!

Note: 2,0

www.jamiexx.com/

Jamie xx – Gosh from QUATTRO on Vimeo.

Jamie xx – Loud Places (ft Romy) from f_3k on Vimeo.

Jamie XX – Stranger in a Room [ft. Oliver Sim] from p tem on Vimeo.

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