Ariel Pink – Pom Pom

VÖ: 17.11.2014

Label: 4AD

Ariel Pinks Sounds lassen sich glücklicherweise schwerlich auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Der US-Amerikaner versteht es ausgezeichnet, eine riesige Palette an Stilrichtungen der älteren als auch jüngeren populärmusikalischen Vergangenheit stilsicher zu synthetisieren und in Zusammenklang mit avantgardistischen Formen und einer höchst charakteristischen Lo-Fi-Aufnahmetechnik zu bringen. Nicht zu vergessen die raffiniert schrulligen, oftmals bissig-(selbst)ironischen Lyrics! Kein Wunder, soll Ariel Pink ja angeblich seit seinem 10. Lebensjahr Lieder schreiben, stilistisch bunt musikalisch sozialisiert worden sein und ganz im Stile seines selbsternannten Mentors R. Stevie Moore (mit dem er selbstverständlich auch schon zusammen gearbeitet hat) eine beträchtliche Anzahl an Kassetten und CD-Rs selbst produziert haben. Spätestens mit dem Studioalbum Before Today (2010) seiner Haunted Graffiti-Band bekam er die verdiente Aufmerksamkeit, der Kritiker (Pitchfork z.B. ernannte es vor kurzem zu einem der besten Alben der aktuellen Dekade) als auch einiger „Kollegen“: So soll Madonna angeblich darum gebettelt haben, Pink als Produzenten ihres neuesten Albums zu gewinnen. Dieser aber fügt seiner Diskografie stattdessen ein weiteres Wunderwerk, seine erste „Solo“-Arbeit (weil schlicht unter dem Namen Ariel Pink), hinzu. Pom Pom zitiert gewohnheitsmäßig allerlei verschiedene Genres und Künstler (z.B. Frank Zappa) und wartet mit interessanten, oftmals amüsanten Popkultur-Zitaten auf (textlich und musikalisch; der leider todkranke Kim Fowley hat einen großen Beitrag dazu beigetragen). Zugegeben, manche Songs erfordern etwas Geduld, aber insgesamt ist Pom Pom unbedingt zu empfehlen!

Note: 2,0

http://ariel-pink.com/

 

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Ariel Pink – Put Your Number In My Phone on MUZU.TV.

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Ariel Pink – Black Ballerina (Audio) on MUZU.TV.

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Ariel Pink – Picture Me Gone on MUZU.TV.

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4 Antworten zu Ariel Pink – Pom Pom

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