Kurzkritik – September

Angel Olsen, Warhaus, Okkervil River und Wilco in der Kurzkritik – September:

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Kurzkritik – September

King Creosote, James Vincent McMorrow und Nils Petter Molvær in der Kurzkritik – September:

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M.I.A. – A.I.M.

VÖ: 09.09.2016

Label: Interscope

Genre: Hip-Hop / World / Electronica

Eine für den Schreiber dieser Zeilen absolut einprägsame Szene eines wirklich aufregenden Films: es wird ein sich langsam in Bewegung setzender Zug gezeigt, auf dessen Dach zwei kleine Jungen kauern, die verträumt in die Weite der sie umgebenden indischen Landschaft schauen. Dann blickt der eine zu dem anderen, beugt sich vor, nimmt ihn in den Arm und fordert ihn sanft auf, sich bereitzumachen. Der angesprochene Junge fragt neugierig, wohin sie gehen würden, woraufhin der andere nur antwortet, dass er am Verhungern sei. Dann setzt langsam eine Melodie ein, die vielen Musikfans sicherlich bekannt ist: es handelt sich um jene aus Straight To Hell von The Clash, hier in Form eines Samples wiederaufgearbeitet. Ergänzt wird es von weiteren Klängen – u.a. von Revolverschüssen, Kassenklingeln oder einem Kinderchor. Dieser Song, der in dem Film die darauffolgenden Abenteuer der Jungen begleitet (wie sie verschiedene Möglichkeiten suchen, um an Geld zu kommen), heißt Paper Planes und stammt von der Britin M.I.A. Er passt wegen seines politisch motivierten Textes sowie der kompromisslosen Art, wie die Künstlerin ihn in unkonventionelle, diverse Genres abdeckende Sounds einbettet, perfekt zum vermittelten Ambiente des Oscar-prämierten Kinofilms Slumdog Millionaire.  Paper Planes gehört insgesamt zu den stärksten Arbeiten von M.I.A., aus dem herausragenden Album Kala (2007), das wie das 2 Jahre zuvor veröffentlichte, ebenso aufregende Debüt Arular, die perfekte Synthese aus diesen wirklich neuartigen, vielfältigen Klängen – grob verortet zwischen World, Electronica und Hip-Hop – und kompromisslosen Texten über politische und soziale Missstände bieten konnte. Provozieren kann M.I.A. ja in jeglicher Form, andererseits traut  sie es sich jederzeit zu, in schonungsloser Form, Probleme dieser Welt zu thematisieren. Dies gelingt ihr wieder auf ihrem fünften Album, auf dem sie Bezug auf aktuelle politische Ungerechtigkeiten nimmt. Musikalisch ist es zudem bewährt bunt geraten (beteiligt waren u.a. Diplo und Skrillex). Macht insgesamt einen recht positiven Eindruck, auch wenn ein wenig dieser Überraschungseffekt, der die ersten beiden Alben ausgezeichnet hat, fehlt.

Note: 2,3

http://www.miauk.com/

M.I.A. – ‚Borders‘ from Electric Theatre Collective on Vimeo.

 

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Jamie T – Trick

VÖ: 02.09.2016

Label: Virgin

Genre: Indie-/Punk-Rock, Hip-Hop

Jamie Alexander Treays setzt sich auf seinem vierten Album intensiv mit Politik, Religion und deren Instrumentalisierung  auseinander. Klar, das Thematisieren alltäglicher gesellschaftlicher Probleme – vor allem von jenen der britischen Vorstadtjugend – war ihm schon immer ein großes Anliegen, insbesondere auf seinen ersten beiden exzellenten Platten Panic Prevention (2007) und King & Queens (2009). Kein Wunder, er selbst hatte ja auch viel aus eigener Erfahrung heraus einzubringen, gab generell Persönliches preis, z.B. seine Panikattacken, unter denen er in seinen früheren Lebensjahren gelitten habe (bzw. wohl immer noch leidet). Nun aber deutet allein das Albumcover an, dass es politisch direkter wird. Darauf ist ein Gemälde von Paul Falconer Poole zu sehen, das den Titel Solomon Eagle trägt, benannt nach dem Komponisten und späteren Vertreter des Quäkertums. Dieser hatte sich im 17. Jahrhundert von der Kirchenmusik abgewandt, da er sie als sündhaft ansah, soll danach den Erzählungen zufolge den Menschen, die unter der Pestseuche litten, gepredigt haben, sie als Strafe für ihr lasterhaftes Leben zu sehen. Der Bezug auf die Gegenwart wird im Text des Songs Solomon Eagle unmissverständlich mitgeliefert, z.B: hier: “When Police Line Up Pulling Truncheons Out / They Beat The Mob Down To Disperse The Crowd / And God Willling, We Can All Make A Killing / It’s Not The Devil, Pulling You Down / This Retribution, Comes From Above.”  Eine eindeutige Anklage religiöser Instrumentalisierung. Auch in anderen Songs nimmt der 30-Jährige kein Blatt vor den Mund, prangert die verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Probleme in der Welt an, macht sich Sorgen um unsere Zukunft, teilweise unheimlich pessimistisch in lyrischer als auch klanglicher Hinsicht umgesetzt bzw. im Video zur großartigen Single Tinfoil Boy veranschaulicht. Nachdem ihm ja vorgeworfen wurde, dass er auf dem Vorgänger zu unentschlossen, musikalisch zu defensiv gewesen sei, hat Jamie T nun noch einmal seine Fähigkeiten absolut konsequent zur Entfaltung gebracht. Aggressiv, kompromisslos und klanglich selbst für Jamie T-Verhältnisse noch einmal richtig vielseitig. Highlight!

Note: 2,0

http://jamie-t.com/

 

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Album des Monats – August

Ihr habt das Album des Monats August gewählt.

Sieger ist: Abay – Everything’s Amazing And Nobody Is Happy 

So wurde gewählt:

1. Abay – Everything’s Amazing And Nobody Is Happy

2. Roosevelt – Roosevelt

3. Dinosaur Jr. – Give A Glimpse Of What Yer Not

Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

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hicemusic Live – Plattenkiste – Playlists: 4. / 5. Sendung

Hinweis zur Sendung:

Im Folgenden findet ihr die Playlists der 4./5. Sendung. 

hicemusic Live – Plattenkiste:

cropped-imgp19622.jpg

Die erste moderierte monatliche Show mit DJ hicemusic!

Er präsentiert euch jetzt immer spannende und vielfältige Musik aus Pop, Rock, Dance & Avantgarde!

Playlists:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-live-plattenkiste-playlist-4-sendung/

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-live-plattenkiste-playlist-5-sendung/

Ihr könnt selbst über das Programm der zukünftigen Sendungen mitbestimmen:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-live-plattenkiste-eure-vorschlaege/

http://laut.fm/hicemusic

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Laut.fm – hicemusic: Programmübersicht (ab 12.09.)

hicemusic-Programm:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-radioprogramm-sendungen/

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Mixtape – Songs für September 2016

Ausgabe für September:

Viel Spaß beim Hören!

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Album des Monats August

Wählt bis zum 11.09. das Album des Monats August!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats August“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Abay – Everything’s Amazing And Nobody Is Happy

Roosevelt – Roosevelt

Wild Beasts – Boy King

Sowie aus den Kurzbesprechungen unter:

https://hicemusic.wordpress.com/august-2016/

Dinosaur Jr. – Give A Glimpse Of What Yer Not

Pfarmers – Our Puram

Ryley Walker – Golden Sings That Have Been Sung

Beginner – Advanced Chemistry

Cassius – Ibifornia

De La Soul – And The Anonymous Nobody…

Glass Animals – How To Be A Human Being

Die Höchste Eisenbahn – Wer bringt mich jetzt zu den Anderen

 

Viel Spaß beim Wählen!

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Kurzkritik – August

De La Soul und Die Höchste Eisenbahn in der Kurzkritik – August:

https://hicemusic.wordpress.com/august-2016/

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