Best Of 2010-2019: Gorillaz – Plastic Beach

VÖ: 05.03.2010

Label: EMI

Genre: (Art-)Pop / Electronica

Die Jungs um Damon Albarn haben mich anno 2001 mit ihrem Debüt total umgehauen. Diese Comicfiguren hatten einen umwerfenden Stil. Nach einem wirklich guten Nachfolger kam Anfang dieser Dekade Plastic Beach heraus, ein klares Beispiel dafür, dass man einigen Platten einfach Zeit geben muss. Das ist zukunftsfähiger Pop, auch aus heutiger Sicht noch heraus, mit einer hochkarätigen Gastbesetzung – vom großartigen Bobby Womack über Lou Reed, Mos Def bis Mark E. Smith uvm., nicht zu vergessen Bruce Willis im Video zu Stylo. Ein Ausrufezeichen für das Jahr 2010, aber auch für die ganze Dekade!

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Best Of 2010-2019: Caribou – Swim

VÖ: 16.04.2010

Label: City Slang

Genre: Electronica / Neo-Psychedelia

Was der Kanadier Dan Snaith auf dem Kasten hat, bewies er schon zuvor z.B. mit Andorra (2007) – z.B. dem darauf befindlichen Melody Day (hört bitte auch unbedingt mal den Four Tet-Remix!) – oder auch zuvor als Manitoba. Doch jetzt stimmte irgendwie alles, mit einem psychedelisch-poppigen Ansatz im Electronica-Sound. Herausgekommen sind dabei Knallersongs wie Odessa oder Sun, die man dann auch oft in den Medien zu verschiedenen Anlässen hören konnte. Richtig groß, Dan Snaith liefert seitdem auch weiterhin ab (auch als Daphni)!

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Best Of 2010-2019: Arcade Fire – The Suburbs

VÖ: 30.07.2010

Label: City Slang

Genre: Indie-/Art-Rock / Baroque-Pop

Mit Funeral aus dem Jahrzehnt davor (2004) hatten die Kanadier sich selbst in die Situation befördert, dass alle von ihnen erwarten, dass sie ein weiteres Werk in annähernd selber Meisterklasse vorlegen können. Mit dem dritten Album ist es ihnen gelungen, zumindest in meinen Augen. Was für ein Wunderwerk, mit großen Songs wie dem titelgebenden The SuburbsReady To Start und Sprawl II (Mountains Beyond Mountains), an die ich persönlich nur die besten Erinnerungen habe!

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Best Songs Of 2010-2019 (will be continued)

Als erstes gibt es jetzt sofort meine liebsten Songs aus den Jahren 2010-2018. Für das Jahr 2019 müsst ihr euch noch bis Ende Dezember gedulden, wenn der enstsprechende Rückblick wieder ansteht 🙂

Für jedes Jahr nenne ich wie bei den Alben jeweils 5 Vertreter.

Viel Spaß!

 

2010

Aloe Blacc – I Need A Dollar

 

Arcade Fire – Ready To Start

 

Caribou – Odessa

 

Hurts – Wonderful Life

 

The National – Bloodbuzz Ohio

 

2011

James Blake – Limit To Your Love

 

Boy – Little Numbers

 

Lana Del Rey – Video Games

 

M83 – Midnight City

 

The Rapture – How Deep Is Your Love?

 

2012

Adele – Skyfall

 

Alt-J – Breezeblocks

 

Grizzly Bear – Yet Again

 

Frank Ocean – Pyramids

 

The XX – Angels

 

2013

Arcade Fire – Reflektor

 

James Blake – Retrograde

 

Nick Cave & The Bad Seeds – Jubilee Street

 

Daft Punk – Get Lucky

 

Moderat – Bad Kingdom

 

2014

Alt-J – Hunger Of The Pine

 

Alvvays – Archie, Marry Me

 

Caribou – Can’t Do Without You

 

FKA Twigs – Two Weeks

 

Future Islands – Seasons (Waiting On You)

 

2015

Courtney Barnett – Pedestrian At Best

 

Foals – What Went Down

 

Jamie XX – Gosh

 

K.I.Z. – Hurra die Welt geht unter

 

Kendrick Lamar – King Kunta

 

Tame Impala – Let It Happen

 

2016

Anohni – Drone Bomb Me

 

James Blake feat. Bon Iver – I Need A Forest Fire

 

David Bowie – Lazarus

 

Radiohead – Burn The Witch

 

The XX – On Hold

 

2017

Arcade Fire – Everything Now

 

Kettcar – Sommer ’89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)

 

Kendrick Lamar – DNA

 

LCD Soundsystem – Tonite

 

Lorde – Green Light

 

2018

Arctic Monkeys – Four Out Of Five

 

Blood Orange – Charcoal Baby

 

Childish Gambino – This Is America

 

The Good, The Bad & The Queen – Merrie Land

 

Tocotronic – Electric Guitar

 

2019

folgt im Dezember!

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Neu bei hicemusic: Best Of 2010-2019

Ab heute bis Ende des Jahres:

Meine liebsten Alben und Songs aus 2010-2019:

https://hicemusic.wordpress.com/best-of-2010-2019/

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Michael Kiwanuka – Kiwanuka

VÖ: 01.11.2019

Label: Polydor

Genre: (Neo-)Soul / R&B / (Folk-)Rock

Michael Kiwanuka, 32-jähriger Künstler aus London, ist seit seinem Debütalbum Home Again (2012) für seine Musik zu Recht gefeiert worden, da er den Soul breiter definiert, ihn mit verschiedenen weiteren Stilen zu kombinieren, die Tradition mit modernen Strömungen zu verbinden versteht. Da findet Folk ebenso Platz wie progressiver Rock oder dergleichen. Das besagte Debüt wurde von den Kritikern in höchsten Tönen gelobt, ebenso wie der Nachfolger Love & Hate, der mich sogar noch mehr in seinen Bann gezogen hat. Haben die Leser von hicemusic ebenso gesehen, denn es wurde von ihnen zum Album des Monats im Juli 2016 gewählt. Die Songs sind komplex strukturiert und gehen gleichzeitig gut ins Ohr. Da werden Soul und R&B sowie ihre Markenzeichen nicht konserviert, sondern deren Stärken fließen in einen Sound ein, der neue Ansätze zulässt, im wahrsten Sinne offen nach Richtungen ist.  Vor allem sollte nicht vergessen werden, dass Kiwanuka nicht unpolitisch in seinem künstlerischen Schaffen ist. Gibt ja auch einige tagesaktuelle Geschehnisse, zu denen man sich positionieren kann. Zudem sind seine aus Uganda stammenden Eltern damals vor Idi Amin geflüchtet, es gibt also auch aus familiärer Sicht einen Grund, sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen zu befassen. Auf dem nun drei Jahre nach Love & Hate  erscheinenden Kiwanuka wird diese afrikanische Herkunft eingehender beleuchtet, was sich noch mehr als zuvor auch im Sound ausdrückt. Generell schließt man zwar an dem Vorgänger musikalisch an, das neue Werk ist erneut von Danger Mouse produziert, es ist jedoch im Gesamten noch fokussierter, experimentierfreudiger und kohärenter. Ein absolut beeindruckendes Statement!

Note: 1,7

https://www.michaelkiwanuka.com

 

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Album des Monats – Oktober 2019

Da hat sie sich gegen Nick Cave und seine Bad Seeds durchgesetzt.

Das Album des Monats Oktober 2019 ist: Angel Olsen – All Mirrors

Bei zwei großartigen Alben war es klar, dass es knapp wird. Angel Olsen hat auf jeden Fall ein würdiges viertes Werk vorgelegt. Eine super Wahl, liebe Leser 🙂

 

 

Vielen lieben Dank für die Teilnahme!

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Mixtape – Songs für November 2019

Ausgabe für November 2019:

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören 🙂

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Album des Monats Oktober 2019

Wählt bis zum 08.11. das Album des Monats Oktober 2019!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats Oktober 2019“ wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden:

 

Viel Spaß beim Wählen 🙂

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Kanye West – Jesus Is King

VÖ: 25.10.2019

Label: Def Jam

Genre: Hip-Hop / Soul / Gospel

Ich versuche hier mal weitgehend über Kanye West zu schreiben, ohne auf dessen Angelegenheiten außerhalb der Musik einzugehen (seine privaten Eskapaden, seine Aussagen in der Öffentlichkeit etc.). Natürlich geht das nicht komplett, da ja doch einiges mehr oder weniger in seinen künstlerischen Output hereinspielt. Doch gehen wir mal von der Musik aus. Dabei konzentriere ich mich auf die Veröffentlichungen, die er unter seinem Namen produziert hat (also nicht Kids See Ghosts etc.). Da gibt es in der Diskographie zwei herausragende erste Alben: The College Dropout (2004) und Late Registration (2005, u.a. mit dem in dessen Video Jamie Foxx aufbietenden Knallersong Gold Digger), die mir auch heute noch aus so vielen verschiedenen Gründen Laune bereiten als auch von ihrer künstlerischen Strahlkraft zusagen. Dem Drittwerk Graduation (2007) mit diesem Daft Punk-Cover Stronger konnte ich persönlich noch sehr viel abgewinnen, trotz guter Kritiken aber eher weniger dem mit viel Auto-Tune ausgestatteten 808s & Heartbreak (2008). Obwohl ich schon zugeben muss, dass es aus künstlerischer Perspektive bestimmt schon wichtig ist. Nun gut, bei My Beautiful Dark Twisted Fantasy (2010) sind sich wohl viele einig, dass es zu den besten (Hip-Hop-)Veröffentlichungen dieses ausgehenden Jahrzehntes gehört. Aber: dann wurde es für mich wechselhaft. Yeezus (2013) – u.a. mit Black Skinhead – fand ich größtenteils super, The Life Of Pablo (2016) trotz erneut positiver Kritiken ist bei mir wiederum irgendwie nicht so angekommen wie gedacht (sieht man mal von Ultralight Beam ab). Ye (2018) habe ich gar nicht wirklich mitbekommen. Lohnt sich da das Hören? Ihr könnt mir gerne eure Empfindungen mitteilen. Jesus Is King wurde nun zwiespältig aufgenommen, wobei es größtenteils jeweils die extremen Richtungen abdeckt: entweder gut oder schlecht. Wie so oft bei Kontrovers pendele ich mich hier in der Mitte ein. Kanye West – ich muss es jetzt doch kurz erwähnen – neigt zu Großmannssucht, hat diese allerdings – gerade auf seinen grandiosen Werken – irgendwie einfließen lassen in richtig kraftvolle, vielseitige Musik. Der 42-Jährige widmet also jetzt Jesus ein Album. Klar, dass Religiöse hat schon immer mal eine große Rolle eingenommen im künstlerischen Schaffen, doch nun geht es eben wirklich gottesfürchtig und für West-Verhältnisse „zurückhaltend“ zu. Es gibt Songs, da passen die Instrumentierungen, bei anderen eher weniger. Dann kommt es überproduziert herüber. Ich sage also: Jesus Is King ist in meinen Augen zumindest momentan in Ordnung, mehr nicht! Wie geht es euch? Was sagt ihr zu dem Album? Ich bin gespannt auf eure Reaktionen!

Note: 2,7 (vorerst)

https://www.kanyewest.com/

 

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