Mixtape – Songs für April 2020

Ausgabe für April 2020:

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören 🙂

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Album des Monats März 2020

Wählt bis zum 08.04. das Album des Monats März 2020!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats März 2020“ wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden:

 

Viel Spaß beim Wählen 🙂

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Childish Gambino – 3.15.20

VÖ: 22.03.2020

Label: RCA

Genre: Hip-Hop / R&B / Soul

Ich habe es ja nicht das erste Mal an dieser Stelle erwähnt, dass Donald Glover ein unglaubliches Multitalent ist. Aber wem erzähle ich das? Man kennt ihn ja sicherlich aus einigen Filmen (z.B. aus Solo als Lando Calrissian) und vor allem Serien wie dem gloriosen Community – das ja übrigens seit ein paar Tagen auf Netflix läuft, eine Empfehlung meinerseits 😊 –, dem immer wieder heiß gehandelten, von mir leider noch nicht gesehenen Atlanta, vielleicht auch dem fantastischen 30 Rock. Er war ja da nicht nur als Schauspieler, sondern eben auch als Schreiber und sonstiger „Ideengeber“ engagiert. Ach ja, zuletzt war er ja dann auch zum Beispiel für die Neuverfilmung des König der Löwen eingebunden, für den Soundtrack und als Stimme für Simba. Nun gut, dann ist das ja natürlich auch das Musikalische in seiner Rolle als Childish Gambino. Als dieser hat Glover zunächst (in meinen Augen „nur“) okaye Hip-Hop-Alben produziert, um dann Ende 2016 das fantastische, im Stile von Price gehaltene Funk-/Soul-/R&B-Wunderwerk “Awaken, My Love“ nachzulegen. Ich bin heute noch von dessen Strahlkraft fasziniert. Wie jeder weiß gab es ja dann auch noch die sensationelle Single, hier in der Bestenliste aufgeführte This Is America mit diesem ehrlich-schockierenden, die politische Lage in den USA deutlich aufzeigenden Video. Da (allerspätestens) zeigte der 36-Jährige, dass er auch auf dem Gebiet des Songwritings absolut begnadet ist. Nun ist ziemlich unvermittelt das neue Album – schlicht 3.15.20 – erschienen. Während es international doch überwiegend gefeiert wird, sind die Kritiken hierzulande eher verhalten bis ziemlich schlecht ausgefallen. In der 2½-Sterne-Besprechung des Musikexpress wird gemeint, er habe sich auf Albumlänge doch mit den verschiedenen Sounds ziemlich verzettelt, in jener von laut steht auch, er sei an seinen hohen Ansprüchen gescheitert. Ich vermute, dass hier die Erwartungen dann doch zu hoch waren, denn man hat mittlerweile tatsächlich gedacht, Glover könne ja nur noch Großartiges abliefern, frage mich aber dann doch warum es ihm so negativ ausgelegt wird, wenn jene dann nicht vollends befriedigt werden. Ich selbst kann zwar zustimmen, dass 3.15.20 lange nicht in der Liga von “Awaken, My Love“ spielt, es auf keinen Fall dessen Kohärenz und Dringlichkeit erreicht, ich aber es lange nicht als misslungen erachte. Dafür greifen manche musikalische Elemente zu häufig, bekommen die Songs ihren notwendigen Schwung verliehen. Ich weiß jetzt auch nicht genau, was das mit den Titeln genau soll (ja klar, die Minuten- und Sekunden-Angabe, aber warum?) oder das mit dem Artwork (Minimalismus?). Es wirkt manchmal wirklich etwas fragmentarisch. Doch mittelmäßig oder gar schlecht ist das Album wirklich nicht, vielleicht einfach nicht so anspruchsvoll wie andere Veröffentlichungen von Childish Gambino. Aber ist  das so schlimm? Ich finde das Werk okay, aber vielleicht ist das bei einem Donald Glover eben auch schon „schwer enttäuschend“. Das wüsste ich gerne von euch. Wie findet ihr das Album? Auf eure Antworten bin ich gespannt.

Note: 2,7 (vorerst)

https://donaldgloverpresents.com/

 

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Kurzkritik – März 2020

Nicolas Jaar, Little Dragon und Sufjan Stevens & Lowell Brams in der Kurzkritik – März 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/maerz-2020/

 

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Låpsley – Through Water

VÖ: 20.03.2020

Label: XL

Genre: (Art-)Pop / Electronica / R&B / Soul

Holly Lapsley Fletcher ist gerade einmal 23 Jahre alt, wird aber schon seit über einer halben Dekade für ihre Musik gefeiert, nach ein paar Singles und EPs  für ihre Debüt-LP Long Way Home, die – wie ich kürzlich feststellen musste – ja schon Anfang 2016 veröffentlicht wurde! Es erschien auf einem Label, das ja nicht erst in den letzten Jahren erfolgreich einige Acts unter Vertrag genommen und gepusht hat, die im Spannungsfeld von Pop, Electronica, Soul, R&B etc. neue und aufregende Wege beschreiten (im Stile eines, darauf leider nicht gesignten James Blake) – natürlich meine ich XL! Klar, da wäre unter anderem FKA Twigs zu nennen, die im letzten Jahr eine Riesenplatte herausgebracht hat, in deren Liga zu spielen wohl äußerst schwer sein wird. Aber: es geht ja hier nicht vordergründig um Wettbewerb, Låpsley stellt unter Beweis, dass sie ebenfalls spannende, stilistisch vielfältige Musik zu produzieren imstande ist, die perfekt in den Katalog der britischen Plattenfirma passt. Long Way Home war vielleicht in meinen Augen nicht so genial wie es teilweise von der Kritik eingeschätzt wurde, aber dennoch war eine individuelle Handschrift erkennbar, in Produktion und Komposition. Vor allen die Stimme ist markant und die Sounds bewegten sich perfekt zwischen Eingängigkeit und Anspruchsdenken. Einige Songs wie Falling Short und Hurt Me machen einem das deutlich. Vor allem sollte nicht vergessen werden, dass die damalige Teenagerin in aller Ausführlichkeit über ihre Gefühlswelt berichtet hat, ihr Innenleben in vollem Detail ausgeleuchtet und reflektiert hat. Das war schon bemerkenswert. Jetzt hat sich die Britin Zeit gelassen, um den Nachfolger zu produzieren. 4 Jahre, in denen sie einiges erlebt hat (soziales Engagement, eine gescheiterte Beziehung u.a.). Da ist klar, dass noch einmal die Emotionen und Ereignisse ihres Lebens bis zu den Früh-Zwanzigerjahren eine zentrale Rolle spielen, obwohl auch ein Bezug auf sozialpolitische Fragestellungen vorgenommen wird (Klimawandel u.a.). Vor allem hat hier das Wasser und die Farbe Blau einen hohen Stellenwert. Produktionstechnisch wurde erneut tolle Arbeit geleistet, wirklich fein ausgearbeitete, moderne Sounds sind zu hören, die Songs sind schön vielfältig gelungen! Meiner Meinung stellt Through Water eine Weiterentwicklung zum Debüt dar, es ist bestechender und aussagekräftiger! Ein rundum gelungenes Werk!

Note: 2,0

https://musiclapsley.com/

 

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Kurzkritik – März 2020

Baxter Dury und Roger Eno & Brian Eno in der Kurzkritik – März 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/maerz-2020/

 

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Morrissey – I Am Not A Dog On A Chain

VÖ: 20.03.2020

Label: BMG

Genre: (Alternative-/Indie-)Rock

Okay, vor knapp zweieinhalb Jahren, zu Erscheinen der vorletzten Platte Low In High School, habe ich diese zwar in die Sparte „Kontrovers“ aufgenommen, aber ich konnte der Musik doch mehr Positives als Negatives abgewinnen – auch wenn sie qualitativ natürlich weit entfernt von Morrisseys Großtaten entfernt lag. Schon damals wollte ich mich allerdings nicht unbedingt gerne zu den sozialpolitischen Ansichten des Ex-The Smiths-Sängers äußern, da sie – nun ja – nicht wirklich immer so leicht zu verdauen sind. Manchmal wird es wirklich richtig schwer, da fühlt man sich an Aussagen einer bei uns – bestimmt nicht nur in meinen Augen verständlicherweise – äußerst umstrittenen rechten Partei erinnert. Da ich ein Mensch bin, der oft auf Harmonie bedacht ist (erklärt vielleicht die vermehrt positiven Bewertungen auf diesem Blog) habe ich ja damals noch hinterfragt, ob Morrissey nicht vielleicht doch viele Themen dieser Zeit  mit Ironie und vor allem reflektiert angeht. Denn auf Low In High School hat einer der – das darf man ja irgendwie auch nicht vergessen – versiertesten Songwriter in der Historie der Popmusik ja schon ein paar gute Texte, z.B.  über Konflikte und das damit verbundene Leid der Bevölkerung, präsentiert. Also, ich war noch eher positiv. Doch dann: dieses neue Album! Ich sag es direkt: ich finde es echt nicht gut! Morrissey inszeniert sich als missverstandenes Opfer der Medien, gibt allerhand Plattitüden von sich. Die Texte sind leider oft schlicht und des „Mozzer“ nicht würdig, gerade wenn man an dessen ruhmreichen Zeiten zurückdenkt. Wenn er sein Selbstbewusstsein und sein Kämpferwillen hervorheben möchte, braucht es dann wirklich jene Zeilen aus dem Titelsong I Am Not A Dog On A Chain? Oft wollen auch die Instrumentierungen für mich nicht richtig zusammenpassen (z.B. wirken die Synthies irgendwie deplatziert). Ich muss zugeben: ein paar Songs zum Ende der Platte hin klingen nicht ganz so katastrophal. Aber, es wirkt alles so inkohärent und wenig zeitgemäß. Natürlich frage ich mich, ob ich irgendwas auch nicht verstanden habe, aber wenn man das Album mehrmals hört und sich vermehrt aufregt, so kann das doch kein gutes Zeichen sein, oder?

Note: 4,0

https://www.morrisseyofficial.com/

 

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Spotlight On: Smokey Brights

PhotoCredit: Smokey Brights

Im Zentrum der Band steht das Front(Ehe)paar Ryan Devlin (Gitarre und Gesang) und Kim West (Keyboard und Gesang). Ergänzt durch Drummer Nick Krivchenia und Bassist/Sänger Luke Logan, sind die gestochen scharfen Disco-Grooves und dreistimmig gesungenen Harmonien voluminös und ansteckend. Smokey Brights sorgen schon beim zweiten Refrain dafür, dass man mittanzt, singt und sich in die Musik verliebt – einfach magisch. So auch bei ihrem neuesten Longplayer. Produziert von AndyPark (DeathCabforCutie, Noah Gunderson, Ciara, MacMiller), wandelt I Love You But Damn in voller Länge auf einem schmalen Grat zwischen düsterem NW-Rock und majestätischem Arena-Ready-Pop.

Live wird die Band das Album im Herbst/Winter 2020 in Europa vorstellen – Dates tba.

 

  • ALBUM:

I Love You But Damn

VÖ: 15.05.2020

Label/Distr.: Freakout Records/Kuroneko

PhotoCredit: Smokey Brights

 

  • VIDEO:

 

  • AUDIO:

 

  • WEB:

http://www.smokeybrights.com/

https://www.facebook.com/smokeybrights/

https://www.instagram.com/smokeybrights/?hl=de

 

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Kurzkritik – März 2020

Four Tet und Shabaka And The Ancestors in der Kurzkritik – März 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/maerz-2020/

 

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Kurzkritik – März 2020

Anna Calvi und U.S. Girls in der Kurzkritik – März 2020:

https://hicemusic.wordpress.com/maerz-2020/

 

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