Hinweis in eigener Sache – Albumbesprechungen / Modus „Album des Monats“

Ich wollte Euch darüber informieren, dass ich hicemusic ein wenig umgestalten werde. Keine Sorge, es bezieht sich nur auf die Struktur der Rezensionen. Zu der angedachten Modusänderung für das „Album des Monats“ würde ich gerne Eure Meinungen erfragen.

Ich werde nun möglichst jede Woche ein Album (in Ausnahme auch zwei Alben) vorstellen, das ich ausführlicher bespreche. In den „Kurzkritiken“ eines Monats werden weitere Veröffentlichungen der jeweiligen Wochen berücksichtigt und ihnen kommt eine – wie der Titel der Formats verrät – kurze Review zu (manchmal waren die „Kurzkritiken“ in der Vergangenheit fast so lang wie die „ausführlichen“ Besprechungen). Allerdings erhalten sie weiterhin ebenso Bewertungen und es werden generell mehr Alben vorgestellt.

Alle Platten können zum „Album des Monats“ gewählt werden. Allerdings habe ich über eine Modusänderung nachgedacht. Ich habe mir überlegt, dass Ihr zwar weiterhin in einer Umfrage selbst über die Platten urteilen könntet, dass dies aber nicht mehr direkt entscheidend über die Wahl zum „Album des Monats“ wäre. Stattdessen würde ich eine direkte Umfrage danach am Ende eines jeden Monats bieten, so dass ihr konkret aus einer Liste auswählen könntet, wer für Euch der jeweilige Sieger wäre.

Ich würde das gerne zur Diskussion stellen, was haltet Ihr von einer direkten Wahl zum „Album des Monats“? Für Meinungen und Fragen bin ich offen 🙂

Wenn generell keine oder eher wenig Einwände bestehen, würde ich auch diese Änderung umsetzen.

Auf ein großartiges Musikjahr 2019 mit Euch!

Viele Grüße,

Euer hicemusic

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Wer sind Eure Favoriten 2018?

Welche Alben, Songs, Videos und Interpreten haben Euch 2018 gefallen?

Wählt bis zum 23.01. Eure Favoriten!

Die angegebenen Möglichkeiten sind natürlich nur Vorschläge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Ihr Euch zu Euren Besonderen Erwähnungen, Eurem Geheimtipp, „Guilty Pleasure“-Song, Euren Enttäuschungen oder dem in Euren Augen schlechtesten Album 2018 äußern möchtet, könnt ihr das gerne in den Kommentaren tun. Über Euer Feedback – auch zu dieser Umfrage im Generellen – würde ich mich sehr freuen!

Viel Spaß beim Wählen! Ich bin ausgesprochen gespannt 🙂

Liebe Grüße,
Euer hicemusic

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The White Stripes – Elephant

VÖ:  31.03.2003

Label: XL

Genre: Garage-/ Indie-/ Blues-/ Punk-Rock

Man kennt mich in meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis nicht unbedingt als großen FC Bayern München-Fan!  Mir tut mir es immer ein wenig im Herzen weh, wenn bei einem Tor der Fußballer (was ja bis auf ein paar seltene „Krisen“-Ausnahmen sehr oft eintritt) alle Anwesenden in deren Arena den Refrain dieser einen Hymne anstimmen bzw. losgrölen. Ja, Ihr wisst genau welche, na klar Seven Nation Army! Bestimmt nicht nur meiner Meinung nach einer der besten Songs des letzten Jahrzehnts, ein absoluter Wahnsinn! So könnte man ja auch sagen, dass er – wie beispielsweise ein Smoke On The Water oder We Will Rock You – eine der berühmtesten, vor allem auch eingängigsten Rockmelodien aufbietet, bei gleichzeitiger Genialität. Seven Nation Army hat ab Mitte der letzten Dekade (der Ursprung im Fußball-Kontext liegt wohl  in Brügge 2003) Einzug in die Fußballstadien dieser Welt gefunden, was ich keinesfalls verurteile. Irgendwie ja doch auch schön, dass er so beliebt ist. Jack White soll es – glaubt man seinen Aussagen in damaligen Interviews  – schön gefunden haben, dass der Song gegrölt würde. De Sänger  wurde aber – soweit ich mich richtig erinnere – anlässlich der Fußball-EM 2008 in Österreich und der Schweiz gefragt, ob er mit seiner Bandkollegin Meg den Song live präsentieren wolle, was er dankend ablehnte. Nun gut, die White Stripes haben auf ihrem vierten Album – das auf ohnehin schon geniale Vorgänger, allen voran White Blood Cells (2001, mit bis heute faszinierenden Songs wie Fell In Love With a Girl, Hotel Yorba und Dead Leaves And The Dirty Ground), folgte – keineswegs nur besagte Hymne mit diesem einzigartigen  Gitarren-Riff (das ja bekanntermaßen wie ein Bass klingt, aber eben keiner ist) zu bieten! Elephant hält so viele moderne Klassiker parat, gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingsplatten. Da ist so viel, das eben die Band jenen Jack Whites und seine Ex-Frau Meg (jahrelang hielt sich ja das Gerücht, sie sei dessen Schwester) zu den wichtigsten Vertretern der Indie-/Garage-Rock-Welle Anfang bis Mitte der 2000er (neben Bands wie den Strokes) werden ließ. Neben den genialen musikalischen Zutaten, die hier auch in Bereiche des Blues, Country, Folk, Punk, Lo-Fi und einige mehr hineinreichten und phänomenal zusammengeführt wurden, halfen dabei auch die wunderbaren Texte und die unvergesslichen kunstvollen Videos (was ja auch schon auf die Songs von White Blood Cells zutraf, man denke da nur an den von Michel Gondry gedrehten Lego-Clip zu Fell In Love With A Girl). Wer erinnert sich denn nicht an die fantastischen, kunstvollen Video-Clips zu Songs wie eben Seven Nation Army, des phänomenalen Covers I Just Don’t Know What To Do With Myself (von Sofia Coppola gedreht, mit Kate Moss!) und The Hardest Button To Button (wieder von Michel Gondry! Es gibt dazu auch eine überaus lustige Hommage bei den Simpsons)? Dazu noch all die Songs, die eben keine Singles , aber ebenso atemberaubend sind, zum Beispiel das mit Holly Golightly aufgenommene It’s True That We Love One Another, welches zu meinen heimlichen Lieblingskompositionen der White Stripes gehört.  Elephant ist so groß, ein Meilenstein, den ich immer, zu wirklich jeder Tageszeit, hören kann! Phänomenal! Der Nachfolger Get Behind Me Satan (2005) war zwar auch super, das letzte Werk der leider 2011 aufgelösten Band, Icky Thump, hatte ja zumindest noch den Titelsong zu bieten. Jaja, die anderen Bands von Jack White (The Raconteurs, The Dead Weather) waren zumindest auf den jeweiligen Erstlingswerken richtig klasse, solo war er bisher auch ab und zu ganz gut. Aber so herausragend wie auf dem mal energetischen, mal entspannten Elephant sollte das Duo aus Detroit nicht mehr werden.  Eines  – und das habe ich bei hicemusic schon einmal erwähnt – bedauere ich zutiefst: Ich habe die White Stripes nie live erlebt, mit Jack Whites absolut faszinierenden Gesangs- und Instrumental-, sowie Megs nicht minder beeindruckenden Drum-Performances (sie sang ja auf Elephant auch mehr als passabel  in dem Song In The Cold, Cold Night) . Ein guter Kumpel von mir war in den 2000ern in München, ich bin allzu neidisch auf ihn! Naja, vielleicht kommen sie ja wieder, das wäre zu schön. Ach bitte, Jack und Meg, gebt euch einen Ruck!

Übrigens, der Titel  Seven Nation Army hat seinen Ursprung in dem von Jack White als Kind falsch verstandenen Begriff „Salvation Army“.

Note: 1,0     

https://whitestripes.com/

I Just Don’t Know What to Do With Myself from Charles Édouard on Vimeo.

 

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Mixtape – Songs für Januar 2019

Ausgabe für Januar 2019:

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Hören 🙂

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Album des Monats – Dezember 2018

Ihr habt das Album des Monats Dezember 2018 gewählt.

Siegerin ist: Gudrun Gut – Moment 

Eine kleine Überraschung, aber natürlich ist Gudrun Gut eine verdiente Siegerin. Das ist zeitgemäße ambitionierte Electronica, die jedes Lob verdient. Punkt! 🙂

 

So wurde gewählt:

  1. Gudrun Gut – Moment

2. Bilderbuch – Mea Culpa

3. AnnenMayKantereit – Schlagschatten

 

Vielen lieben Dank für die rege Teilnahme! Ihr seid die Besten!

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Album des Monats Dezember 2018

Erst einmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr 2019!  

Um die vergangenen 12 Monate erfolgreich abzuschließen, bitte ich euch um Folgendes:

Wählt bis zum 04.01. das Album des Monats Dezember 2018!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats Dezember 2018“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden. Waren ja nicht allzu viele (für mich war im Dezember irgendwie sonst nichts dabei) 😉

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

AnnenMayKantereit – Schlagschatten

Bilderbuch – Mea Culpa

 

Sowie aus den Kurzbesprechungen unter:

https://hicemusic.wordpress.com/dezember-2018/

Gudrun Gut – Moment

Earl Sweatshirt – Some Rap Songs

 

Viel Spaß beim Wählen! Vielen Dank jetzt schon an diejenigen, die bereits an den Umfragen teilgenommen haben!

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Mixtape: Songs – Best Of 2018

Die besten Songs des Jahres:

 

Viel Spaß beim Hören!

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The Music Of 2018

Meine persönliche Zusammenfassung des Musikjahres 2018:

https://hicemusic.wordpress.com/the-music-of-2018/

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AnnenMayKantereit – Schlagschatten

VÖ: 07.12.2018

Label: Vertigo

Genre: (Indie-)Rock / (Folk-)Pop

Vor über 2 Jahren schrieb ich hier bei hicemusic – anlässlich der Veröffentlichung des Albums Alles Nix Konkretes –, dass die Jungs von AnnenMayKantereit schon im Vorfeld der Veröffentlichung zu hohen Erwartungen ausgesetzt worden seien. Nach anfänglichen Jubelarien folgten einige Verrisse einiger Fachmagazine oder Zeitungen. Beide Extreme – ob übertrieben negativ oder positiv – waren ganz sicher nicht berechtigt und der Band gegenüber unfair. Denn schon damals war klar, dass Barfuß am Klavier –  durch das die Kölner vorher bekannt geworden warenzwar ein wunderbarer Song ist, aber dass sie noch andere kreative Ideen bieten können, ihren Sound zu variieren verstehen, vor allem auch in textlicher Hinsicht einige weitere frische und sprachlich überzeugende Formulierungen zustande bringen können. So hätte also Alles Nix Konkretes wahrscheinlich schon in die „Kontrovers“-Serie gepasst, diese gab es hier bei hicemusic allerdings damals ja noch nicht. Doch man kann nun ohne Probleme das neue Album in dieser Sparte präsentieren, denn die Bewertungen sind im (unteren) Durchschnitts- bis im Negativbereich anzusiedeln. Nun, ich möchte dies als Anlass nutzen, meine Meinung über AnnenMayKantereit und ihren neuen Tonträger zu äußern. Die negative Reaktionen respektiere ich natürlich, kann sie aber kaum teilen. Na klar, es gibt einige textliche Formulierungen, die mich eher ratlos zurücklassen oder die ich nicht sonderlich aufregend finde. Eine Zeile wie „Die Vögel scheißen vom Himmel“ – egal in welchem Kontext sie generell auch zum Ausdruck gebracht wird – strotzt auch in meinen Augen nicht gerade vor Subtilität. Ebenso fällt es mir  – der sich nun auch schon ziemlich lang in seinen 30ern befindet – schwer, von wesentlich Jüngeren hören zu müssen, wie alt sie doch nun seien, man ja sinngemäß nicht mehr „um die Häuser ziehen würde“ und dass die „glorreichen Zeiten“ – die hier übrigens auch nicht gerade klischeebefreit beschrieben werden (Kiffen, Parties etc.) – ach so lang zurückliegen würden. Manche Reime haben mich zugebenermaßen in ihrer Simplizität fast schon entsetzt. Aber: Die ruhigen Lieder transportieren meiner Meinung nach größtenteils die intendierten Emotionen. Vor allem hat mir Hinter klugen Sätzen – der mit Abstand beste Song auf Schlagschatten – textlich und ebenso musikalisch imponiert. In instrumenteller Hinsicht gibt es kaum etwas zu meckern, da präsentieren die Kölner eine breite Palette. Henning May verfügt immer noch über eine memorable, stets präsente Stimme. Es fragt sich also, weshalb die Reaktionen so negativ ausfallen. Ist das nicht alles dann insgesamt noch um einiges besser als das, was uns manchmal tagsüber aus dem Radio entgegen plärrt? Was ist Eure Haltung zu dem Album? Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinungen!

Note: 2,7

http://annenmaykantereit.com/

 

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Kurzkritik – Dezember 2018

Gudrun Gut und Earl Sweatshirt in der Kurzkritik – Dezember 2018:

https://hicemusic.wordpress.com/dezember-2018/

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