Album des Monats – April

Ihr habt das Album des Monats April gewählt.

Sieger ist: Feist – Pleasure

 

So wurde gewählt:

  1. Feist – Pleasure

2. Joe Goddard – Electric Lines

3. Future Islands – The Far Field

Eine sehr gute Wahl, vielen lieben Dank für die Teilnahme!

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Laut.fm – hicemusic: Programmübersicht (ab. 24.05.)

hicemusic – Programm:

https://hicemusic.wordpress.com/hicemusic-radioprogramm-sendungen/

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Mixtape – Songs für Mai 2017

Ausgabe für Mai:

Viel Spaß beim Hören!

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Album des Monats April

Wählt bis zum 24.05. das Album des Monats April!

Ihr entscheidet, welche Veröffentlichung „Album des Monats April“  wird.

Zur Wahl stehen diejenigen Alben, die in dem Monat veröffentlicht und bei hicemusic vorgestellt wurden.

Ihr urteilt über die Umfrage „Wie bewertest Du die Musik?“. Das Album mit den besten Werten, also idealerweise mit dem Urteil „Großartig“, gewinnt (je mehr Nennungen, desto besser).

Zur Wahl stehen folgende Alben:

Feist – Pleasure

Future Islands – The Far Field

Joe Goddard – Electric Lines

Gorillaz – Humanz

Sowie aus den Kurzbesprechungen unter:

https://hicemusic.wordpress.com/april-2017/

Arca – Arca

Father John Misty – Pure Comedy

Alexandra Savior – Belladonna Of Sadness

Kendrick Lamar – DAMN.

 

Viel Spaß beim Wählen!

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Gorillaz – Humanz

VÖ: 28.04.2017

Label: Parlophone

Genre: Elektropop / R&B / Hip-Hop

Die Gorillaz, im Kern ein Projekt des Blur-Frontmanns Damon Albarn sowie des Künstlers (und Erschaffers des Tank Girl-Comics) Jamie Hewlett, stellt – wie wohl bereits hinlänglich bekannt ist – ein virtuelles musikalisches Quartett dar, welches sich auf ihren Alben seit jeher von einer Reihe an exzellenten Gästen unterstützen ließ. Dies war stets von künstlerischem als auch kommerziellem Erfolg gekrönt, die Fusionen der verschiedener Stilrichtungen (unter anderem Spielarten des Rock, Hip-Hop, Reggae, Pop und gar Lateinamerikanischer Musik) als auch der Rückgriff auf einige ihrer bekanntesten und hervorstechendsten Vertreter als Unterstützer funktionierte durchgehend bestens. Ihr 2001 erschienenes, selbstbetiteltes Werk war atemberaubend vielfältig, hielt eingängige, gleichzeitig höchst originelle Songs wie Clint Eastwood, 19-2000 oder auch Rock The House bereit. Der vier Jahre später veröffentlichte Nachfolger Demon Days war kaum weniger fesselnd, hatte ja unter anderem diesen Überhit  Feel Good Inc. aufzubieten. Auf dem Drittwerk von 2010, Plastic Beach, konnte die Erfolgsformel ein weiteres fortgeführt und umgesetzt werden, wieder einmal wurden Gaststars wie Bobby Womack, Snoop Dogg, Lou Reed und Mark E. Smith erfolgreich in das Projekt eingebunden (u.a. ja auch Bruce Willis als Darsteller für das Video zu Stylo hinzugewonnen).  Das im selben Jahr herausgebrachte The Fall wurde allerdings bereits weniger gut aufgenommen. Nun gibt es nach langer Zeit endlich ein Comeback, in Form einer neuen LP. Auf dieser werden – wie zu erwarten war – eine Menge bekannter Supporter aufgeboten (Danny Brown, Vince Staples, Grace Jones, Mavis Staples, Rag’n’Bone Man uvm.) und die von vielen Medien bereits positiv aufgenommen wurde. Allerdings mischen sich auch einige kritische Stimmen herein, was letztlich nicht ganz unbegründet ist. Im Grunde genommen wurden neue musikalische Pfade eingeschlagen, man widmet sich noch mehr als sonst verschiedenen Hip-Hop- und R&B-Sounds („Black Music“). Dies funktioniert stellenweise ganz gut, man wird mitgerissen, andererseits entfaltet es in manchen Momenten nicht das Potential, das es angesichts von Albarn/Hewlett sowie der Gäste durchaus haben könnte oder sollte. Es fehlt insgesamt ein wenig die Kohärenz. So bleibt der Schreiber dieser Zeilen mit gemischten Gefühlen zurück. Vielleicht war die Vorfreude doch zu groß. Was sagt ihr zu der Platte?

Note: 3,0

http://www.gorillaz.com/

 

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Feist – Pleasure

VÖ: 28.04.2017

Label: Polydor

Genre: Folk / Blues

Wer erinnert sich noch an dieses wundervolle Musikvideo, in dem die bezaubernde Leslie Feist auf ein Feld rennt, einen Stock in ihren Händen hält und mit diesem auf verschiedene Ölfässer einschlägt, woraufhin jeweils ein beachtliches Feuerwerk entfacht wird? Das alles wurde in einem Shot gedreht, wirkte so simpel und doch so effektiv. Genau, es handelt sich um das Video zu dem Song I Feel It All, der wiederum auf dem sowohl künstlerisch als auch kommerziell erfolgreichen The Reminder (2007) enthalten war. Einige Kinder und Jugendliche – auf jeden Fall jene US-amerikanischer Herkunft – werden sich auch an Feist, zumindest ihre Musik erinnern können, da ein weiterer Song des besagten Albums dort in einer daraufhin konzipierten Version präsentiert wurde:  1234.So oder so, The Reminder ist auch heute noch höchst faszinierend! In Indie-Kreisen war die Kanadierin bereits zuvor nicht unbekannt, sie kooperierte mit einigen Größen, vor allem ihren Landsleuten Peaches, Mocky, Chilly Gonzales sowie natürlich innerhalb des Kollektivs Broken Social Scene, legte zudem bereits 2004 ein beeindruckendes Album mit Let It Die ab. Bereits in früher Zeit stellte sie unter Beweis, dass sie äußerst vielseitig ist, sich nicht von musikalischen Trends lenken lässt. Auf ihrem letzten Werk, dem nun auch schon 6 Jahre zurückliegenden Metals, wurde deutlich, dass sie einen anderen Weg als auf ihrem „Erfolgsalbum“ einschlug. Wies The Reminder noch Hits auf, legte Feist nun Wert auf eine breitere Palette an musikalischen Zutaten und Themen, die eingebaut werden sollten, was sich wiederum in ausgeklügelten Arrangements niederschlug. Dies gilt auch für ihr neues Werk, das in der Mehrheit in Blues/Folk-Manier sehr spartanisch, roh, intim erscheint, dann aber auch mal mit Ausbrüchen überrascht (z.B. einem Mastodon-Sample). Dies passt zu dem Thema von Pleasure, denn auf dem Album werden die unterschiedlichen Gefühlszustände des Menschen detailliert beleuchtet und durch raffinierte Arrangements zum Ausdruck gebracht. Richtig stark!

Note: 2,0 (mit Tendenz nach oben)

http://listentofeist.com/

 

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Kurzkritik – April

Kendrick Lamar in der Kurzkritik – April:

https://hicemusic.wordpress.com/april-2017/

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Kurzkritik – April

Arca, Father John Misty und Alexandra Savior in der Kurzkritik – April:

https://hicemusic.wordpress.com/april-2017/

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Joe Goddard – Electric Lines

VÖ: 21.04.2017

Label: Domino

Genre:  Electronica / Synthie-Pop

Der bescheidenen Meinung von hicemusic zufolge zählt die Band, der Joe Goddard  angehört, zu den besten Indietronica-Formationen des letzten Jahrzehnts als auch des jetzigen. Hot Chip hat vor allem mit The Warning (2006) und Made In The Dark (2008) zwei moderne Klassiker vorgelegt, die im weiten Experimentierfeld zwischen Electronica und Pop einige Spielarten abgegrast und stilvoll zusammengeführt haben. Was vor allem – auch noch auf den neueren Werken, z.B. dem letzten Why Make Sense? (hier Album des Monats im Mai 2015)  – wunderbar funktionierte, war die gekonnte Mischung aus Eingängigkeit und hohem künstlerischem Anspruch. Es heißt in diesem Zusammenhang immer, dass die beiden Frontmänner  und Gründungsmitglieder – zum einen Alexis Taylor  und zum anderen besagter Joe Goddard – für jeweils verschiedene musikalische Richtungen stehen – erstgenannter für die soulig-poppige Note, letztgenannter wiederum für die elektronisch-housige Komponente. Wie auch immer da die Rollen verteilt sind, beide haben großartige Beiträge geliefert, auch in Solofunktion. Joe Goddard legt nun Electric Lines vor, dass sowohl Electronica als auch Pop in das Soundgewand einwebt, auf dem stets deutlich wird, dass er ein offenes Ohr für weitere Stilarten hat. Hört man beispielsweise den Einstieg Ordinary Madness hat man es mit reinstem Electro-Pop zu tun, der wie bei Jessie Ware mit kontemporärem R&B kombiniert wird. Andererseits gibt es da Tracks wie Lasers, das Minimal-House aufbietet. Man könnte es so zusammenfassen, dass Goddard, ziemlich viel serviert, zu dem sich tanzen lässt, das einem zumindest Momente zum Wohlfühlen beschert, Vergangenheit und Gegenwart musikalischer Strömungen  (z.B. mit dem Aufgreifen toller Samples) originell zusammenführt . Ach ja, Hot Chip-Kollege Taylor ist auch zu hören. Vielleicht noch nicht die Sensation, für die das Werk teilweise schon gehalten wird, aber trotzdem wird einem hier ein hochqualitatives Hörerlebnis geboten!

Note: 2,0

http://www.joe-goddard.com/

 

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Future Islands – The Far Field

VÖ: 07.04.2017

Label: 4AD

Genre: Synthie-/Indie-Pop

Das ist ja kaum übersehbar bzw. –hörbar, dass Sänger Samuel T. Herring eine zentrale Rolle in der Band einnimmt, sicherlich auch einen großen Anteil daran hat, dass der Bekanntheitsgrad der US-amerikanischen Synthie-Popper vor allem in den letzen Jahren  gestiegen ist. So hat die Single Seasons (Waiting On You) den Durchbruch gebracht, nicht zuletzt durch die Live-Präsentationen, bei denen der 33-Jährige einen ganz individuellen Tanzstil zu zeigen pflegte. Der Auftritt bei David Letterman soll 2014 das meistangeklickte Video auf der YouTube Seite der Late-Night-Show gewesen sein. Ebenso hervorstechend bei den Songs der Future Islands ist der charakteristische, melancholisch geprägte Gesang Herrings, der gleichzeitig einen hohen Wiedererkennungswert aufweist, den Hörer durch die Ausdrucksstärke einzunehmen vermag. Dies ist auch einigen Musikkollegen aufgefallen, die ihn in der Folge gefeatured haben (u.a. zuletzt BadBadNotGood in Time Moves Slow auf deren hervorragenden Album IV).  Der Vorgänger Singles, auf dem auch Seasons (Waiting On You) enthalten war, suchte Anleihen bei Sounds von 1980er-Synthie-Pop/New Wave-Kapellen wie The Cure, New Order, The Human League oder auch Yazoo, streute zudem etwas klischeebeladenen oder schmalzigen Passagen ein, blieb im Gesamten aber tanzbar und bereitete Laune. Der Autor dieser Zeilen muss zugeben, dass er zunächst etwas skeptisch war, als er das neue Werk zum ersten Mal hörte, weil für ihn aufgrund zunächst  oberflächlichen Rezipierens der Eindruck entstand, die Band würde das Rezept des Vorgängers  auf Songs wie Aladdin oder Ran wiederholen. Doch nach einigen weiteren  Hördurchgängen erschloss sich die Tiefe, die detailliert ausgearbeiteten Arrangements, die mitreißenden Texte über Liebe und Sehnsucht, das stimmige Gesamtkonzept von The Far Field. Gerade zum Ende hin überzeugt das Album auf ganzer Linie!

Übrigens: Im Sommer werden die Future Islands auf einigen Festivals zu sehen sein, auf denen sie sicherlich ihre Live-Qualitäten erneut unter Beweis stellen werden.*

Note: 2,0

http://future-islands.com/

 

 

*Ich hatte einen Trauerfall in meiner Familie. Dieser Person soll diese Rezension gewidmet sein. R.I.P., ich werde Dich vermissen!

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